Homberger Synode

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Blick auf die Homberger Altstadt und die Marienkirche
Eingang zur Stadtkirche

Am 21. Oktober des Jahres 1526, einem Sonntag, begann in der Homberger Stadtkirche "St. Marien" die Homberger Synode.

Im gleichen Jahr hatte Kaiser Karl V. auf dem Reichstag in Speyer das Wormser Edikt aufgehoben, das die Verbreitung der Lehren Martin Luthers verbot. Den Reichsständen wurde zugestanden, die Entscheidung in der Glaubensfrage in Verantwortung vor Gott und Kaiser zu treffen.

Initiator der Homberger Synode war Landgraf Philipp I. von Hessen, der die Reformation auch in seinem Herrschaftsgebiet einführen wollte, darüber hinaus aber auch weitergehende Reformen plante. An der Synode nahmen sowohl Vertreter der Geistlichkeit als auch weltliche Vertreter der Landgrafschaft teil. Infolge der Synode wurde die Landgrafschaft protestantisch, da die Mehrheit der Anwesenden die Vorhaben des Landgrafen unterstützten.

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