Holzfachschule Bad Wildungen

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Im Jahre 1939 wurde von 10 Mitgliedern der Wirtschaftsgruppe Sägeindustrie die „Berufserziehungsstätte für Sägewerker, Berleburg“ gegründete. Nachdem es in Berleburg zu eng wurde, siedelte die Schule in 1955 nach Bad Wildungen um. Mit der Umbenennung in „Holzfachschule e.V. Bad Wildungen“ begann der Auf- und Ausbau der Schule zum Bildungszentrum für die gesamte Holzwirtschaft. Im Laufe der Jahre wurden hier mehr als 4200 Meister der verschiedenen Holzberufe zur Prüfung geführt. Insgesamt sind bisher etwa 90.000 Lehrgangsteilnehmer in verschiedensten Lehrgängen und Schulklassen ausgebildet worden.

Träger der Fachschule ist ein eingetragener Verein mit ca. 300 Mitgliedern aus der gesamten Holzwirtschaft und deren Zuliefererindustrie. Das Lehrerkollegium bildet sich aus 20 hauptamtlichen Lehrkräften, die durch nebenamtliche Lehrer ergänzt werden. Für Seminare und Sonderlehrgänge sowie besondere Fachgebiete in der Meisterausbildung werden Referenten aus der Betriebsberatung und der Führungsebene der Holzwirtschaft und deren Zulieferbetriebe herangezogen. Dies hat für die Teilnehmer der Lehrgänge den Vorteil, dass für alle Gebiete des Unterrichts und der Vorträge Experten zur Verfügung stehen, die in ihrem Bereich für den einzelnen Beruf vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln können.

Charakteristisch für die Holzfachschule Bad Wildungen ist, dass unter ihrem Dach im Grunde mehrere „Schulen“ und Institutionen zusammengefasst sind.

Auf einem parkähnlich angelegten Grundstück von etwa 40.000 m² befinden sich 15 Einzelgebäude in lockerer Anordnung. Insgesamt stehen 20 Lehrsäle inklusive vier Computersälen mit je 15 Bildschirmarbeitsplätzen für den fachübergreifenden Unterricht zur Verfügung, zwei CAD/CAM-Labor, ein moderner Zeichensaal und die Aula sowie ein Auditorium für Gemeinschaftsveranstaltungen für rund 200 Personen ergänzen dieses Angebot.