Holger Brück

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Holger Brück
Fotograf: HNA / Jochen Herzog

* Geburtstag: 30. September 1947
KSV Hessen Kassel Logo.png
* Geburtsort: Kassel
* Größe: 171 cm
* Position: Abwehr / Mittelfeld
* Rückennummer: 5

Stationen als Spieler[1]
1967-1972: KSV Hessen Kassel
1972-1981: Hertha BSC Berlin
1981-1982: Calgary Boomers
1981-1982: KSV Hessen Kassel
1982-1987: GSV Eintracht Baunatal
1987-1990: KSV Hessen Kassel
1998-1999: KSV Hessen Kassel

Stationen als Trainer[2]
1987: KSV Hessen Kassel
1988-1989: KSV Hessen Kassel II
1994-1995: KSV Hessen Kassel II
1995-1996: KSV Hessen Kassel
2001: KSV Hessen Kassel
2011: KSV Hessen Kassel
Holger Brück (*30. September 1947 in Kassel) ist ein ehemaliger Spieler und Trainer des KSV Hessen Kassel, wo er 199 Spiele bestritt. Er betrieb einige Zeit ein Sportgeschäft in Kassel. Brück lebt mit seiner Frau in Niestetal. Er hat einen Sohn und eine Tochter.

Karriere

Anfänge als Spieler

Ab 1967 spielte Brück erst als Jugendlicher für den KSV Hessen Kassel. Die Amateure der Löwen feierten 1967 ihren größten Erfolg: In zwei Endspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft hieß der Gegner 1. FC Köln. Die Mannschaft des KSV steht nach einem 4:4 Hinspiel in Köln ganz dicht vor dem großen Triumph, muss sich aber im Rückspiel im Auestadion 0:2 geschlagen geben.[3]

1970 spielte Brück erneut auf der großen Bühne. Im Dezember des Jahres war der FC Bayern in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals im Auestadion beim Zweitligisten KSV Hessen zu Gast. Brück war der Mann des Spiels, als der KSV dem FC Bayern ein 2:2 abtrotzte. Im entscheidenden Spiel in München verlor die Kasseler Mannschaft mit 0:3.

Wechsel in die Bundesliga

Für die Saison 1971/1972 wollte der Berliner Bundesligaverein Hertha BSC den Kasseler Linksaußen Gerd Grau verpflichten. Dabei wurden die Talentsucher des Vereins auch auf Holger Brück aufmerksam. So wechselten Grau und Libero Brück nach Berlin. "Vielen Trainern war ich mit meinen 171 Zentimetern zu klein, aber trotzdem hatte ich in Berlin neun Jahre einen Stammplatz. Zunächst im Mittelfeld, dann als Libero", sagte Brück später.[4]

In der Saison 1974/1975 wurde Hertha BSC Vizemeister in der 1. Bundesliga, Holger Brück hatte einen großen Anteil an dem Erfolg. Später war Brück zweimal ganz nah am Pokalsieg. 1977 musste sich seine Mannschaft gegen den 1. FC Köln geschlagen geben, zwei Jahre später unterlag Hertha BSC der Düsseldorfer Fortuna. Seinen größten internationalen Erfolg feierte Brück 1979, als Hertha BSC Berlin erst im Halbfinale des Uefa-Cups gegen Roter Stern Belgrad ausschied.

Insgesamt absolvierte Brück zwischen 1972 und 1982 231 Erst- und 40 Zweitligaspiele als Abwehr- und Mittelfeldspieler für Hertha BSC.[5]

Rückkehr zum KSV Hessen

Nach kurzer Zeit beim Kanadischen Verein Calgary Boomers 1981/1982 kehrte Brück zum KSV Hessen Kassel zurück und absolvierte acht Spiele für die Löwen. Nach sechs Jahren in der Landesliga Nord und der Oberliga Hessen beim GSV Eintracht Baunatal trat Brück ab 1987 erneut für den KSV an. Bis 1989 spielten die Kasseler in der Oberliga und schafften schließlich den Aufstieg in die 2. Bundesliga.[6] Zu diesem Zeitpunkt war Brück bereits 41 Jahre alt. In der Saison 1989/1990 absolvierte er noch fünf Zweitligaspiele für Hessen Kassel. Im Alter von 42 Jahren stand Brück zum letzten Mal als Profispieler auf dem Platz.

Laufbahn als Trainer

Seit der Saison 1986/1987 begleitete Brück den KSV auch als Trainer. Schon während seiner aktiven Zeit beim GSV Eintracht Baunatal übernahm er am 13. Mai 1987 das Traineramt, später fungierte er immer wieder als Interimstrainer der ersten und zweiten Mannschaft.

Neugründung des Vereins

Nachdem der KSV 1997 Insolvenz anmelden musste, gehörte Holger Brück zu einer kleinen Gruppe, die den Verein zu Beginn des Jahres 1998 wieder ins Leben rief. Bei dem Verein, der in der Kreisliga seinen Neuanfang machen musste, übernahm Brück vom Spieler bis zum Vorsitzenden fast jede Position. Am 3. Februar 1998 wurde Brück im Kasseler Ratskeller zum 1. Vorsitzenden des neugegründeten Vereins gewählt. Am 26. Juli 2002 wechselte er in den Aufsichtsrat.[7][8]

Größte Erfolge

  • 1973: DFB-Pokal Viertelfinale
  • 1975: Deutscher Vizemeister
  • 1976: DFB-Pokal Halbfinale
  • 1977: DFB-Pokal Finale
  • 1978: DFB-Pokal Viertelfinale
  • 1979: DFB-Pokal Finale
  • 1979: Uefa-Cup Halbfinale
  • 1981: DFB-Pokal Halbfinale


Weblinks

Quellen

  1. Holger Brück im Löwen Archiv
  2. Holger Brück im Löwen Archiv
  3. Aus HNA.de vom 30. September 2012: Holger Brück wird 65
  4. Aus herthabsc.de: Was macht eigentlich Holger Brück?
  5. Holger Brück im Löwen Archiv
  6. Aus HNA.de vom 30. September 2012: Holger Brück wird 65
  7. Aus HNA.de vom 30. September 2012: Holger Brück wird 65
  8. Holger Brück im Löwen Archiv

siehe auch