Hohes Gras

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Wandertipp: Vom Druseltal zum Hohen Gras

Mit knapp 615 m Höhe ist das Hohe Gras der höchste Berg im Naturpark Habichtswald und im Raum Kassel.

Die Kasseler Strasse "Im Druseltal" ist der Weg zum Hohen Gras und in den Habichtswald.

Benachbart liegen der Große Steinhaufen im Norden, der Ziegenkopf im Nordosten, Kleiner Herbsthaus im Südosten, Kaulenberg im Süd-Südwesten, Ahrensberg im Westen und Essigberg im Nordwesten.

Aussichtsturm

An der Grenze zur Gemeinde Schauenburg liegt der waldreiche Gipfel mit dem im Jahre 1890 errichteten und gut 30 m hohen Aussichtsturm sowie eine Gaststätte mit Biergarten. Der Turmschlüssel ist in der Gaststätte erhältlich.

Herkulesbahn

Herkulesbahn um 1910 nach einer Ansichtskarte

Seit 1902 transportierte die Herkulesbahn Braunkohle aus dem Habichtswald, ein Jahr später begann der Personenverkehr.

1966 wurde der Betrieb eingestellt. Seitdem fahren Busse zum Herkules und zum Hohen Gras.

Die Zechen Herkules, Roter Stollen und Hohes Gras wurden bereits 1940 stillgelegt und 1961 auch der Güterverkehr entlang der Kohlenstraße eingestellt. Nachdem auch die Personenbeförderung 1966 auf Omnibusse verlagert worden war, wurden alle Bahnanlagen entlang der Kohlenstraße abgebaut.

Wandern

Vom Druseltal zum Hohen Gras

Ein Wandervorschlag der Naturfreunde, Ortsgruppe Kassel

Ausgangspunkt der Tour ist die Tramstation Druseltal. An der dortigen Wandertafel orientieren wir uns. Der Markierung E folgen wir bis zur Konrad-Adenauer-Straße, dort wechseln wir auf den Weg K5/K9, er leitet uns entlang dem Zeche-Marie-Weg zu den Gebäuden der ehemaligen Zeche. Hier biegt der Weg scharf nach links, steigt weiter an und erreicht den Wegestern unweit der Porta Lapidaria. Nun weiter geradeaus zum Brasselsberg mit dem Bismarckturm. Etwa 100 m vor dem Turm führt der Weg mit der Markierung L und S 13 abwärts und trifft wieder auf den Weg E, gemeinsam führen beide Zeichen zur Wegekreuzung Kaffeemühle. Hier wechselt die Markierung. Das M und umgekehrte T führen mit leichter Steigung westlich weiter und passieren dabei die Teufelsmauer. Nach dem Queren einer weiteren Wegekreuzung wandern wir leicht abwärts und entlang dem Firnsbach zur Gaststätte Herbsthäuschen.

Wir verlassen den markierten Weg, wenden uns nach links und gehen über die Wiesen bis zum Waldrand weiter, dort treffen wir auf die Markierung II, der wir nach rechts folgen. Weiter ansteigend führt der Weg zum Hohen Gras hinauf. Beim Gasthaus orientieren wir uns nach rechts. Die Markierung X 7 gemeinsam mit dem weißen Kreis (bis zum Asch) führt nun abwärts.

Vorbei an der Bergstation des Skiliftes trennen wir uns vom X 7 beim Ziegenkopf (565 m), lassen anschließend den Golfplatz links liegen und kommen zur Straße „Im Druseltal“. Rechts der Straße geht es weiter abwärts bis zur Gaststätte Neu-Holland, wo die Straße überquert wird. Hier müssen wir durch den Gastgarten gehen, und nach leichtem Anstieg wandern wir am Aschgraben bis zum Asch weiter. Erneut wechselt die Markierung, der Weg mit dem offenen Rechteck führt nun stetig abwärts und beim Seniorenwohnsitz Augustinum erreichen wir die Haltestelle Druseltal.

Naturfreunde, Ortsgruppe Kassel: Peter Habermann, Tel. 05 61/82 19 18, Fax: 05 61/51 33 70.

Wintersportmöglichkeiten

Unterhalb des Berggipfels liegt der "Skilift Hohe Gras", eine gut 500 m lange Skipiste und eine Rodelbahn.

siehe auch

Weblinks