Hofgeismarer Passionsaltar

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Hofgeismarer Passionsaltar

Zur wertvollen Ausstattung der Altstädter Kirche in Hofgeismar gehört seit 1889 der Hofgeismarer Passionsaltar (etwa aus dem Jahre 1310), ein frühgotisches Tafelwerk, das dem ehemaligen Franziskanerkloster Hofgeismar zugeordnet wird und von dem heute noch die beiden Altarflügel mit jeweils zwei Feldern vorhanden sind.

Während der Passionsaltar in früheren Jahren im Altarraum der Kirche aufgestellt war, ist sein Standort nach einer umfassenden Sanierung der Kirche zu Beginn der 1980-er Jahre etwas abseits an einer Kirchenwand (an der Westwand des Südschiffes).

Hier, im Südschiff wurde auch der spätromanische Taufstein der Kirche platziert.

Altarbilder

Die vorhandenen Tafelwerke zeigen auf den beiden linken Tafeln den Beginn der Leidensgeschichte Jesu, beginnend mit dem Gebet am Ölberg und der Gefangennahme vor der Kreuzigung.

Auf den rechten Bildtafeln ist der gekreuzigte Jesu bereits von den Toten auferstanden und eine weitere Tafel zeigt Maria Magdalena am Grab des auferstandenen Heiland.

Auf der nicht mehr erhaltenen Mitteltafel fanden sich ursprünglich vier weitere Bilder mit der Kreuzigung Jesu im Mittelpunkt.

Galerie

Altstädter Kirche
Passionsaltar vor Restaurierung
Westeingang der Kirche im Wehrturm


Literatur

  • Jochen Desel, Die Altstädter Kirche in Hofgeismar, Melsungen 1982, ISBN 3-8720-013-2
  • Kurt Steinbart, Hofgeismarer Altar, Verlag des Kunstgeschichtlichen Instituts der Philipps-Universität Marburg 1932

siehe auch

Weblinks