Hofgeismar - Würfelspiel-Denkmal in der Marktstraße

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Denkmal in der Hofgeismarer Marktstrasse
Ein Glückswurf rettete einst die Stadt Hofgeismar. Mit einem genialen Wurf rettete im Jahr 1401 ein Hofgeismarer die Stadt vor ihren Belagerern. Mit drei Würfeln erzielte er 18 Punkte, nachdem ein feindlicher Soldat zuvor 17 gewürfelt hatte. Ein Denkmal in der Marktstraße erinnert an das denkwürdige Ereignis, das von der Künstlerin Karin Bohrmann-Roth geschaffen wurde. Am 11. August 2012 wurde es eingeweiht. [1]

Die Würfelturmsage

Die Sage, die sich um den Hofgeismarer Würfelturm rankt, führt in das Jahr 1401 und die monatelange Belagerung der ehemals mainzischen Stadt durch Hessen und Braunschweig:

Seinerzeit wurde bei Fritzlar Herzog Friedrich I. von Braunschweig ermordet und der verdächtige Haupttäter, Friedrich von Hertingshausen flüchtete nach Hofgeismar. Sowohl der damalige Landgraf Hermann von Hessen als auch die Braunschweiger Herzöge versuchten ihn zu fassen und belagerten die Stadt. Bald war alles Essbare bei den Eingeschlossen und bei den Belagerern aufgebraucht und „Schmalhans war Küchenmeister“. Letztlich entschloss man sich, um die Stadt zu würfeln. Der Abgesandte der Belagerer hatte den ersten Wurf und würfelte mit seinen drei Würfeln 17 Augen. Daraufhin brach großer Jubel vor den Stadttoren aus. Der Hofgeismarer Abgesandte dachte bei sich „bange machen gilt nicht“, würfelte bedächtig und warf 18 Augen. Wie vereinbart, mussten die Belagerer daraufhin abziehen und die Stadt war gerettet.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Denkmaleinweihung Würfelturmsage: 18 Punkte besiegelten Hofgeismars Schicksal - www.dtoday.de

Weblinks