Hofgeismar
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| Hofgeismar
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| Basisdaten
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|---|---|
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Kassel |
| Höhe: | 161 |
| Fläche: | 86,39 qkm |
| Einwohner: | 16.246 (30.6.2011) |
| Postleitzahl: | 34369 |
| Vorwahl: | 05671 |
| Kfz-Kennzeichen: | KS |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 33 013 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 34369 Hofgeismar |
| Website: | www.hofgeismar.de |
| E-Mail-Adresse: | info@stadt-hofgeismar.de |
| Bürgermeister: | Heinrich Sattler, (CDU) |
Hofgeismar ist eine Kleinstadt in Nordhessen im Landkreis Kassel mit etwa 16.000 Einwohnern. Die Stadt liegt an der Bundesstraße B 83 etwa 25 km nördlich von Kassel.
Sitz der Stadtverwaltung ist das Rathaus am Markt.
Inhaltsverzeichnis |
Ein Blick auf die Stadt
Hofgeismar liegt in Hessen weit oben. Von hier aus sind es nur etwa 25 km zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen (im Westen) und etwa ebenso weit zum Dreiländereck Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (im Norden). In etwa gleicher Entfernung liegt die Großstadt Kassel im Süden.
Die Stadt Hofgeismar ist umgeben von einer Mittelgebirgslandschaft und nur wenige Kilometer entfernt vom Reinhardswald (im Osten), dem mit weit mehr als 200 km² grössten zusammenhängenden Waldgebiet in Hessen. Zahlreiche Sagen und Geschichten ranken sich um dieses Gebiet an der Deutschen Märchenstrasse.
Mitten im Reinhardswald liegen das Dornröschenschloss Sababurg und der Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck, eines der kleinsten Dörfer der Region mit dem ehemals kurfürstlichen Schloss.
Im Stadttteil Schöneberg erinnert das Dorothea Viehmann–Denkmal an der Brüder Grimm-Strasse an die bekannte nordhessische Märchen-Erzählerin der Brüder Grimm, die aus einer Schöneberger Familie stammte. Die Hugenottenkirchen in Schöneberg und in den Stadtteilen Carlsdorf, Friedrichsdorf und Kelze sind Zeugnisse der Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) am Ende des 17. Jahrhunderts.
Im Norden der Stadt wird das „Hofgeismarer Becken“ durch den Heuberg (mit Fersehturm), den Westberg und den Schöneberg begrenzt, zugleich die höchsten Erhebungen und attraktive Wanderziele in unmittelbarer Umgebung.
Die Kernstadt Hofgeismar
Die Stadt Hofgeismar ist an einem Hauptverkehrsweg entstanden, der von der Fulda im Süden zur Diemel und weiter zur Weser im Norden führte. Bis heute liegen zahlreiche Geschäfte an den historischen Straßen und Plätzen der Stadt.
Innerhalb der Stadtgrenze führte in früheren Jahren der Hauptverkehrsweg über den Steinweg (in der Hofgeismarer "Neustadt") zum Töpfermarkt. Hier wurden einst Töpfereiwaren aus der Umgebung zum Kauf angeboten.
Rund um den historischen Töpfermarkt findet man heute einige Geschäfte und Straßencafés laden in der wärmeren Jahreszeit zum Verweilen ein.
Über den Töpfermarkt hinaus führte der Hauptverkehrsweg einst weiter zum Marktplatz, an den sich weiter nördlich die "Peterstadt" anschloss.
Am Töpfermarkt zweigte aber auch ein Weg zu den Mühlen der Stadt und zu den Dörfern im Reinhardswald ab, der später zur Mühlenstraße ausgebaut wurde. Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie und der Errichtung des Bahnhofs im 19. Jahrhundert wurde die Mühlenstraße sowie deren Verlängerung, die Bahnhofstrasse zur Hauptverkehrsstrasse.
Einige Jahrhunderte zuvor führte der Weg aus vier Himmelrichtungen in die historische Altstadt von Hofgeismar: im Süden lag das Kasseler Tor, im Westen das Sälber Tor, im Norden das Schöneberger Tor und von Osten erreichte man durch das Mühlentor die Stadt. Von den ehemals vier Hofgeismarer Stadttoren sind noch Teile des „Kasseler Tors“ und des „Sälber Tors“ erhalten geblieben.
Das im Westen der Stadt gelegene Sälber Tor in der Hofgeismarer "Altstadt" befindet sich in unmittelbarer Nähe der Altstädter Kirche, heute ein Wahrzeichen der Stadt mit dem Hofgeismarer Passionsaltar aus dem Jahr 1310. Hier betrat man schon die Stadt, als im Jahre 1223 der Siedlung „Hove Geismari“ durch den Mainzer Erzbischof Siegfried II. Stadtrechte verliehen wurden und sich der Ort zum Mittelpunkt eines Kirchsprengels entwickelt hatte. Nur ein Stück weiter liegt der Marktplatz mit dem historischen Rathaus und seinen Fachwerkhäusern - darunter das älteste Fachwerkhaus aus dem Jahr 1528.
Schlägt man am Marktplatz den Weg zum Stadtmuseum durch die „Apothekenstraße“ ein, führt dieser vorbei am Apothekenmuseum im 900-jährigen „Steinernen Haus“, dem ältesten Profanbau der Region.
In unmittelbarer Nachbarschaft wurde im 14. Jahrhundert die historische Petri-Kirche errichtet, die bis zum 18. Jahrhundert im Bereich des heutigen Petriplatzes stand und dem Stadtteil „Peterstadt“ seinen Namen gab.
Nur wenige Schritte weiter vermittelt das Hofgeismarer Stadtmuseum am Petri-Platz Informationen über die Zeit, als Hofgeismar noch Kurbad war, über Hugenotten und Waldenser oder die ehemalige Jüdische Gemeinde und Kunstinteressierte erfahren Wissenswertes über etliche Maler wie zum Beispiel Theodor Rocholl.
Zurück in der Fußgängerzone lädt der Töpfermarkt zu einem Zwischenstopp an der Bronzefigur des Künstlers Rolf Steiner ein: Mutter und Tochter halten Kanne und Teller bereit - der kleine Sohn spielt mit „Papier“-Schiffchen im Wasserlauf.
Hier - in der im 14. Jahrhundert entstandenen Hofgeismarer "Neustadt" - ist bis heute die Neustädter Kirche erhalten geblieben. Bedeutung hat die Kirche im 17. Jahrhundert durch zugewanderte Hugenotten und Waldenser erlangt. Und dem Waldenser-Pfarrer David Clément wurde gegenüber der Neustädter Kirche ein Denkmal gesetzt.
Rund um den alten Stadtkern befinden sich Teile der historischen Stadtmauer und ein die Stadt umgebender Grüngürtel, besonders an der Bleiche, am Baumhagen und am Turnhagen.
Die Hofgeismarer „Hagen“ sind Bepflanzungen der ehemals hier verlaufenden Wallanlagen, die - ebenso wie die Stadtmauer - zur Stadtbefestigung gehörten.
Innerhalb der Kernstadt von Hofgeismar sind heute Hauptgeschäftsstraßen die Mühlenstraße bis zur Bahnhofstraße hin und die Marktstraße bis zum Marktplatz. Einkaufszentren findet man heute aber auch in anderen Bereichen der Stadt, etwa im Bereich der ehemaligen Manteuffel-Kaserne oder an der Industriestrasse. Im angrenzende Industriegebiet ist seit langer Zeit eine Firma für Autokühler-Fabrikation ansässig.
Jenseits des Bahnhofs, der im März 1848 als das größte Empfangsgebäude der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn errichtet wurde, liegt der Stadttteil Gesundbrunnen. Vom Bahnhof aus führt die Brunnenstraße heute durch ein nach dem Zweiten Weltkrieg neu entstandenes Stadtgebiet.
Am Gesundbrunnen findet man das Schlösschen Schönburg mit seiner attraktiven Parkanlage und den historischen Gebäuden und Badehäusern sowie das angrenzende Parkschwimmbad der Stadt. Schon im Dreißigjährigen Krieg soll die Quelle des "Gesundbrunnens" in Hofgeismar von einem verwundeten Soldaten entdeckt worden sein und ihm die erhoffte Heilung gebracht haben. Doch erst im 18. Jahrhundert stieg die Stadt Hofgeismar mit dem Stadtteil Gesundbrunnen zum Badeort auf.
Daran erinnern bis heute die Bauten, die rund um die Heilquelle entstanden sind. Und bis heute führen im Brunnentempel die Stufen zur Quelle herunter.
Für Besucher der Stadt bietet der Würfelturm in Hofgeismar einen Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Altstadt. Ganz in der Nähe gibt es Parkplätze im Bereich des Busbahnhofs am Anger. Wer mit der Bahn kommt, muss einige hundert Meter durch den Theodor-Rocholl-Park und die Straße Am Anger zurücklegen oder er nimmt den Weg über die Bahnhofstraße in die Stadt.
Die Stadtteile von Hofgeismar
Im Zuge der hessischen Gebietsreform wurden in den Jahren 1970/ 71 die bis dahin selbständigen Gemeinden Beberbeck (mit Sababurg), Carlsdorf, Friedrichsdorf, Hombressen, Hümme, Kelze und Schöneberg Stadtteile der Stadt Hofgeismar.
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Stadtteile :
GalerieHofgeismarStadtteilesiehe auch: GeografieHofgeismar liegt etwa 25 km nördlich von Kassel an der Bundesstraße 83. Durch das Stadtgebiet fließt die Esse. Ihr Talbecken wird im Bereich der Stadt Hofgeismar vom Kelzer Berg im Westen begrenzt, ebenso von einem Höhenzug, der im Westen das Essetal vom Warmetal abgrenzt mit der Hochfläche des Meßhagens und - weiter nördlich davon - den Erhebungen des Rosenbergs und des Wattbergs. Der Reinhardswald trennt im Osten der Stadt das Essetal vom Tal der Weser. Nördlich der Stadt schließen der Westberg, der Heuberg und der Schöneberg das Hofgeismarer Becken ab. Geschichte
Kirchen und Religionsgemeinschaften
siehe auch: KlimaVorherrschend ist das gemäßigte Klima mittlerer Breiten mit überwiegend westlichen Winden. Kultur
Museen
ParksPersönlichkeiten
PolitikBürgermeister und StadtverordnetenversammlungBürgermeister der Stadt Hofgeismar ist Heinrich Sattler (CDU). Bei der Kommunalwahl am 27. März 2011 für die Stadtverordnetenversammlung lag die Wahlbeteiligung bei 49,6 % . Insgesamt setzt sich die Stadtverordnetenversammlung aus 37 Mitgliedern zusammen. Die Stadtverordnetenversammlung wählt den Magistrat, dem in Hofgeismar neben dem Bürgermeister 5 ehrenamtliche Stadträte angehören.
Politische Parteien und Wählervereinigungen
StädtepartnerschaftenDie Stadt unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
StadtentwicklungEine Stadt für alle Generationen soll Hofgeismar zukünftig sein, mit stimmigem Ortsbild, funktionierendem Schul- und Gesundheitssystem sowie attraktiven Fachgeschäften. Das alles gelegen in einer Umgebung, in der Natur und Landschaft intakt sind. Diese Leitvisionen gehören nach einem Bericht in HNA-online vom 19.3.2012 zu den Ergebnissen einer Zukunftskonferenz, die im März 2012 im Stadtverordnetensaal des Hofgeismarer Rathauses stattfand. Rund 60 Hofgeismarer hatten sich angemeldet, um mit dem Ausschuss für Stadtentwicklung sowie einer Steuerungsgruppe Ziele und Leitlinien zu entwickeln. Die Veranstaltung mit Bürgermeister Heinrich Sattler, Vertretern der Fraktionen, des Heimat- und Verkehrsvereins sowie der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe wurde von Markus Epple (Markt und Standort Beratungsgesellschaft Erlangen) und Almuth Skoupil (Stadtplan Skoupil Darmstadt) geleitet. Sie sind mit der Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes beauftragt. WahlkreiseBundestagUllrich Meßmer - Mitglied des Deutschen BundestagesUllrich Meßmer ist Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD) für den Wahlkreis 168 Im Wahlkreis 168 leben rund 243.000 Menschen in 29 Städte und Gemeinden des Landkreises Kassel und im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Landtag
SehenswürdigkeitenSehenswürdigkeiten am Ort
Sehenswürdigkeiten in der UmgebungStrassen und PlätzeVerkehr und WirtschaftVerkehrsanbindungHofgeismar ist ein Mittelzentrum in Nordhessen an der Bahnstrecke Kassel - Warburg und über die Bundesstraßen B 83 und B 7 gut zu erreichen. StraßeHofgeismar liegt an der Bundesstraße B 83, die Bundesautobahn (BAB) 44 liegt ca. 20 km von der Stadt entfernt. BahnDie Bahnstrecke Warburg - Hofgeismar - Kassel wird von der RegioTram und den Regional-Zügen der DB angefahren. Öffentlicher Personen-NahverkehrRadwege
WirtschaftDie Gesamtgewerbefläche der Stadt beträgt ca. 50 ha und verteilt sich auf mehrere Industriegebiete, wobei der Unternehmenssektor überwiegend durch den Dienstleistungssektor geprägt ist. Freie Gewerbeflächen stehen im Stadtgebiet zur Verfügung. Größere Arbeitgeber sind die Firma Autokühler (AKG) (mit ca. 1200 Mitarbeitern) oder die Evangelische Altenhilfe Hofgeismar und das Evangelische Krankenhaus Gesundbrunnen gGmbH mit zahlreichen Alten- und Pflegeheimplätzen. Weiterführende InformationenBlick auf Hofgeismar - im Hintergrund der Schöneberg Altenpflege und KrankenhäuserBrauchtum und Spezialitäten
JugendzentrumSchulen und Bildungseinrichtungen
VereineFreiwillige FeuerwehrSportvereine
Weitere Vereine
Wandern und RadwandernHNA - Geschäftsstelle in der Bahnhofstrasse
ZeitungLokalredaktion der HNA-Ausgabe "Hofgeismarer Allgemeine" Hofgeismar Aktuell - Wochenzeitung im Altkreis Hofgeismar siehe auchPolitische ParteienWeitere Artikel über HofgeismarWeblinks
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