Historisches Sportfoto: Dr. Max Danz siegt auf der Hessenkampfbahn

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Max Danz gewinnt 1932 bei einem Abendsportfest auf der Kasseler Hessenkampfbahn auf der 800-m-Distanz (Bild oben). Das Bild unten zeigt ihn beim Sieg im Dress des SC Charlottenburg Berlin. Max Danz, am 20. Juni 2000 im Alter von 91 Jahren gestorben, war in den 1920er Jahren war Mitglied der Turnerbewegung, später dann erfolgreicher Leichtathlet. Er zählte er zu den besten Läufern über 400 und 800 m. 1930 nahm er an den Universitätsfestspielen Teil und wurde über 800 m Dritter. 1932 nahm er an den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles teil, er beendete seine Karriere 1934 nach einem Achilessehnenriss. Nach 1945 war der promovierte Internist einer der Gründer des neuen hessischen Leichtathletikverbandes, Vier Jahre später begründete er den Deutschen Leichtathletikverband mit und wurde dessen erster Vorsitzender. Nach seinem Rücktritt ernannte man ihn zum Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimme auf Lebenszeit. Danz setzte sich dafür ein, das Deutschland nach dem Krieg wieder in den internationalen Verband [IAAF] aufgenommen wurde. Zwischen 1952 und 1956 war er der Delegationsleiter der deutschen Olympiamannschaft. 1952 wurde er Mitglied im Europakomitee der IAAF und 1981 Ehren-Vizepräsident des europäischen Verbandes. Der „Kasseler Sportdoktor“ erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter unter anderem den Olympischen Orden und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband (1989). Des Weiteren wurde er 1989 zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Kassel ernannt.


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