Historische Mühle Most in Eschenstruth

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Die Historische Mühle Most in Eschenstruth (Wilhelm-Ströpke-Straße 4) wurde erstmals 1636 als Dorf-Getreidemühle erwähnt.

Das Gelände liegt unweit von Eschenstruth an der Lossetalbahn und der Bundesstraße B 7 zwischen Helsa und Fürstenhagen an der Losse und unterhalb der Einmündung des sogenannten Männerwassers.

Nach der Stilllegung der Mühle im Jahre 1958 werden heute die Ausstattung und Arbeitsbedingungen des Müllerhandwerks in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gezeigt (mit komplett erhaltener Mühleneinrichtung).


Historische Entwicklung

  • 1638 Wohlrath, Andreas, Müller als Besitzer genannt
  • 1836 erstmals Name Most genannt
  • 1855 - 26.04.55Setzung des Eichpfahles (Staumarke), Abschrift von 1924
  • 1923 - 06.01.23 Sicherstellung der Wasserrechte durch Wilhelm Most bzw. Ludwig Most
  • 1929 Einbau einer Francis-Turbie anstatt des Wasserrades
  • 1936 Einbau des Doppelwalzenstuhls „Fanal“
  • 1966 Erneute Sicherstellung der Wasserrechte für Elfriede Most
  • 1978 - 18.10.78 Löschung der alten Wasserrechte
  • 2007 Wohnhaus und Mühlenmuseum

Lage und Beschreibung

Das Gelände liegt unweit Eschenstruth an der Lossetalbahn bzw. der B7 zwischen Helsa und Fürstenhagen.

  • Die Mühle an der Losse liegt unterhalb der Einmündung des sogenannten Männerwassers gelegen. Das Gebäude ist restauriert, besitzt eine sanierte Fassade und ein neues Dach. Das Mühlrad existiert nicht mehr, aber die giebelseitig liegende Antriebswelle zur Mühlanlage existiert noch.
  • Im Inneren des Gebäudes existiert das Mühlinventar noch (Aspirateur, Elevator, Auswahlmaschine, Schrottgang, Mehlmischer).
Quellen:Arbeitskreis Historische Mühle Most (2002) in Eschenstruth. Faltblatt.

Eco-Pfad

siehe auch:

Verein - Arbeitskreis Historische Mühle Most Eschenstruth e.V.

Weblinks