Hessen-Wanfried

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Das Fachwerkrathaus in Wanfried
Am ehemaligen Landgrafenschloß

Ab 1667 war Wanfried vorübergehend die Residenz der (katholischen) Seitenlinie Hessen-Wanfried. Das Gebiet der kleinen Landgrafschaft entsprach in etwa dem heutigen Werra-Meißner-Kreis sowie einem Drittel von Treffurt.

Der Begründer der Seitenlinie Hessen-Wanfried, Landgraf Karl von Hessen-Wanfried bezog 1676 das Wanfrieder Schloss als Residenz, ebenso später seine Söhne Wilhelm und Christian, bis diese Linie im Jahr 1755 erlosch und die Landgrafschaft Hessen-Wanfried an Hessen-Rotenburg zurückfiel.

Landgrafenschloss Wanfried

Das Landgrafenschloss in Wanfried geht auf eine mittelalterliche Tal- und Wasserburg zurück, die bereits in einer Urkunde vom 5. Februar 1015 des Klosters Hersfeld genannt wird und ist das wohl älteste, erhaltene Wohngebäude der Stadt. Wanfried war lange Zeit der am weitesten östlich gelegene Vorposten Hessens.

Ab dem Jahre 1534 erfolgte der Umbau zu einer Wasserburg mit Wassergraben unter Landgraf Philipp I. und dessen Sohn Landgraf Wilhelm IV. und zu einem landgräfliches Schloss.

Nachdem das Schloss im Dreißigjährigen Krieg fast vollständig zerstört wurde, erfolgte 1645 der Wiederaufbau.

Unter Landgraf Karl von Hessen-Wanfried erfolgte 1667 der Umbau zu seiner Residenz.

siehe auch

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