Herzog Philipp I. von Braunschweig-Grubenhagen

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Herzog Philipp I. von Braunschweig-Grubenhagen (1476 – 1551), war ein welfischer Fürst im Fürstentum Grubenhagen.

Der zweite Sohn von Albrecht III. und dessen Frau Elisabeth (einer geborenen Gräfin von Waldeck) stand nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1485 zunächst unter der Vormundschaft seines Vetters Heinrich und seiner Mutter, bevor er 1494 die Regierung antrat.

Philipp gehörte zu den Anhängern der Reformation und schloss zusammen mit anderen Fürsten im Jahre 1531 den Schmalkaldischen Bund. Er reformierte die Klöster in seinem Fürstentum und erließ im Jahre 1538 eine Kirchenordnung.

Während seiner Herrschaft wurde im Jahre 1510 das Schloss Herzberg bei einem Brand fast vollständig zerstört. Der heutige Bau entstand nach diesem Brand als Renaissance-Schloss.

Aus der zweiten Ehe mit Katherine von Mansfeld (1501 - 1535) hatte Herzog Phillip I. zahlreiche Kinder. Nach seinem Tod im Jahre 1551 folgte ihm zunächst sein Sohn Ernst in der Regierung, nach dessen Tode 1567 Philipps Sohn Wolfgang und als auch dieser 1595 ohne männliche Nachkommen starb folgte schließlich Philipps gleichnamiger Sohn Philipp II.; dieser starb im darauffolgenden Jahr kinderlos.

Mit Philipp II. starb die Grubenhagener Linie der Welfen aus. Seine letzte Ruhestätte fand er neben seinen Eltern und Brüdern in der Gruft der St. Aegidienkirche in Osterode am Harz.


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