Herzog Friedrich I. von Braunschweig-Lüneburg

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Herzog Friedrich I. von Braunschweig und Lüneburg (* 1357/58; † 5. Juni 1400 bei Kleinenglis) war Herzog zu Braunschweig und Lüneburg.

Er war der älteste Sohn des Herzogs Magnus II. und heiratete 1386 Anna von Sachsen († 1426).

Nach Verhandlungen zur Königswahl Ende Mai 1400 wurde er auf dem Heimritt am 5. Juni 1400 bei dem Dorf Kleinenglis, wenige Kilometer südlich von Fritzlar vom Mainzer Amtmann Graf Heinrich von Waldeck und dessen Gehilfen Friedrich von Hertingshausen und Konrad von Falkenberg ermordet. Am Tatort steht seit dem 15. Jahrhundert das sogenannte Kaiserkreuz von Kleinenglis.

König Ruprecht verpflichtete die Mörder am 3. Februar 1402 zur Sühne einen Altar mit ewiger Seelenmesse in der Stiftskirche St. Peter in Fritzlar zu stiften.

siehe auch