Hermann Friese

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Hermann Friese Repro: Stadt Northeim

Hermann Friese, der der Hermann-Friese-Straße am Wieter seinen Namen gab (damit honorierte die Stadt seine Leistungen in den schwierigen Aufbaujahren nach dem ersten Weltkrieg), war Anfang des Jahrhunderts Kommunalpolitiker in Northeim. Der am 22. Februar 1859 in Northeim geborene Friese wurde zum Bürgervorsteher gewählt und am 8. August 1911 zum Senator berufen.

Feldmark und Forst

Zunächst stand er in der Verwaltung den Dezernaten Forst, Feldmark und Schlachthof vor. Später übernahm er auch noch das Bauressort. Bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden am 27. Januar 1930 hatte er das Senatoramt 19 Jahre inne. Außerdem war Friese Besitzer einer kleinen Wurstfabrik und seit 1914 wie zuvor sein Vater Daniel Obermeister der Fleischerinnung. Hermann Friese starb am 13. Juni 1936.