Henschel (1810-1860)

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Das Gießhaus im Jahr 1836/37
Henschel-Lokomotive "Drache" im Jahre 1848

Der Ursprung der Firmen-Geschichte liegt im Jahr 1777, in dem Georg Christian Carl Henschel von Gießen nach Kassel kam. Er entstammt einer Glocken- und Stückgießerfamilie. Sohn Carl Anton Henschel tritt in den technischen Staatsdienst, wird Assistent beim Baudepartement. Sein Bruder Johann Werner Henschel wird zunächst Bildhauer. 1810 kehrt er aus Paris zurück und gründet zusammen mit seinem Vater eine kleine Fabrik. In die steigt sieben Jahre später Anton, er hatte es inzwischen zum Ober-Berginspektor gebracht, als Teilhaber ein.

Man verlegte sich mehr und mehr auf den Maschinenbau, zu deren Begründern Carl Anton Henschel in Deutschland gehört. Mit seinem Namen werden grundlegende Erfindungen verbunden wie tragende Ketten- und hydraulische Kastengebläse, Röhrendampfkessel- und Turbinenkonstruktionen.

Sein Sohn Georg Alexander Carl Henschel, 1810 geboren, nahm 1840 den Bau schwerer Werkzeugmaschinen und schließlich den Lokomotivbau auf. Die Nummer 1, der "Drache" für die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn verließ im Juli 1848 die Henschelsche Fabrik.

Glockengießerei

In der Chronik von Großalmerode wird berichtet, daß am 16. März 1840 eine Glocke in den "Kirchthurm" gehievt wurde. Eine Glocke des Kirchengeläuts war zersprungen und mußte ersetzt werden. Diese neue Glocke wurde von dem "Stükgieser Henschel und Sohn aus Cassel" gegossen.

von Manfred Noll, Brückebach 5, 34260 Kaufungen

siehe auch

Weblinks