Henschel-Haus

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Viel pompöser und beeindruckender als die Henschel-Villa aus den Jahren 1868 bis 1870 war das 1904 von Karl Henschel, dem Sohn von Carl Anton Oscar und Sophie Henschel, errichtete Henschel-Haus. Es war ein Palast mit 24 Räumen, Gesindehaus, Ställen und Garagen sowie einer Gärtnerei.

Leider stand das Haus nicht annähernd so lange, wie es sich sein Erbauer vielleicht einmal vorgestellt hatte. Es wurde von dem Erben Karl Henschels 1932 in wirtschaftlich wahrlich schwerer Zeit abgerissen, weil er, so wird es kolportiert, die Steuern dafür nicht mehr zahlen konnte.

Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Henschel-Familie einfach in diesem Prunkbau nicht länger leben wollte.

Quelle

  • Uwe Feldner: Stadt-LEXIKON - (Fast) alles über KASSEL, erschienen im Herkules Verlag

siehe auch