Heisebeck

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Die Kirche in Heisebeck

Die ehemals eigenständige Gemeinde Heisebeck wurde im Jahre 1151 erstmals urkundlich erwähnt.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen zum 1. August 1972 schloss sich Heisebeck mit den Gemeinden Arenborn, Gewissenruh, Gieselwerder, Gottstreu und Oedelsheim zur neuen Gesamtgemeinde Oberweser zusammen.

Der Ort hat etwa 600 Einwohner.

Geografie

An der Ländergrenze

Nachbarort von Heisebeck ist auf niedersächsischer Seite der Ort Uslar-Fürstenhagen. Der Heisebecker Dorfbach heißt bei den Nachbarn Saalbach, in Heisebeck wird er dagegen zum Hessenbach.

Lage

Heisebeck liegt im nordhessischen Teil des Weserberglands unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen. Nachbarort auf hessischer Seite ist Arenborn.

Das Dorf Heisebeck liegt am nördlichen Rand des Bramwalds und am Südostrand des Kiffing. Oedelsheim ist rund 4,5 km in westlicher Richtung entfernt, Uslar liegt etwa 8 km weiter nördlich.

Direkte Nachbarorte von Heisebeck sind das hessische Arenborn im Nord-Nordwesten sowie die niedersächsischen Ortschaften Offensen im Nordosten und Fürstenhagen im Südwesten.

Durch das Dorf fließen die Bäche Arenborn und Hessenbach, die zum Einzugsgebiet der unweit nordöstlich verlaufenden Schwülme gehören. Der Hessenbach (aus Richtung Fürstenhagen) fliest in Richtung Offensen und mündet in die Schwülme. Das nur etwa zehn Kilometer lange Gewässer entspringt im Bramwald.

Geschichte

Als "Hasbike" findet der Ort in der Chronik des Klosters Lippoldsberg aus dem Jahre 1151 erstmals urkundliche Erwähnung.

Ein im Jahre 2000 erschienenes Ortssippenbuch nennt die Familien des Dorfes vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.

Kirche

Wahrzeichen ist die inmitten des Dorfs auf einer Anhöhe errichtete Sandsteinkirche, die im Jahr 1885 als neugotischer Hallenbau an der Stelle errichtet wurde, an der ursprünglich eine aus Holz errichtete Kirche gestanden hatte.

Erst kürzlich wurde die Kirche, einschließlich Fassade und Dachstuhl, aufwändig restauriert und nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit und vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Dezember 2007 wieder eingeweiht.

Die Kirche liegt an der Pilger-Wanderstrecke vom Kloster Loccum, nordwestlich von Hannover zum Kloster Volkenroda, bei Mühlhausen in Thüringen.

siehe auch: Zwischen Loccum und Volkenroda

Literatur

  • Roland Henne, Zur älteren Geschichte des Grenzdorfes Heisebeck, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2001, S. 125 ff.

Vereine

siehe auch

Weblinks