Graf Heinrich V. von Waldeck

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Graf Heinrich V. von Waldeck, genannt der Eiserne (1340 – 1397) war Nachfolger seines Vaters Otto II. und dann bis zu seinem Tod Graf zu Waldeck.

Je nachdem, ob man die im Hause Waldeck nichtregierenden Grafen mit diesem Namen mitzählt, wird er in geschichtlichen Darstellungen oft auch als Heinrich VI. genannt.

Heinrich der Eiserne wurde durch eine grosse Zahl von Fehden und kriegerischen Auseinandersetzungen bekannt. Überliefert ist etwa, dass er am 10. März 1366 mit 300 Bewaffneten in Korbach einfiel. 24 Bürger wurden als Geiseln in der Festung Landau inhaftiert und kamen erst nach Wochen wieder frei, nachdem Korbach einem Vergleich zugestimmt hatte. [1]

Unter seiner Herrschaft entstand das Schloss zu Landau.

Nach seinem Tod am 16. Februar 1397 auf Burg Waldeck wurde er in der Grabkappele des ehemaligen Zisterzienserklosters in Netze (Kloster Mariental) beigesetzt. Hier wurde von 1267 - 1690 die Mehrzahl der Angehörigen des Grafenhauses bestattet (Männer, Frauen und auch Kinder). Die Kapelle selbst wird von Grabdenkmälern und Sarkophagen (Tumbengräber) geschmückt.

Igelfest in Fürstenberg

Eine lange Tradition hat das Igelfest in Fürstenberg, das am Montag vor Pfingsten gefeiert wird. Ein Igel soll Graf Heinrich dereinst bei der Hirschjagd vor einem Sturz in einen Abgrund bewahrt haben. Burg Lichtenfels war ehemals ein bevorzugtes Jagdschloss der Grafen von Waldeck.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf www.waldecker-muenzen.de

Weblinks