Heimarshausen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Heimarshausen

Heimarshausen ist ein Ortsteil von Naumburg im Landkreis Kassel in Nordhessen mit 394 Einwohnern ist der zweitkleinste Stadtteil der Stadt Naumburg. Im Ort gibt es zehn heimische Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe.

Geografie

Der Ort liegt im hessischen Bergland etwa 30 km südwestlich von Kassel zwischen Wolfhagen und Fritzlar auf rund 255 m Höhe.

Er ist der südlichste Ort im Landkreis Kassel nahe den Kreisgrenzen zum Schwalm-Eder-Kreis und Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Heimarshausen stammt aus dem Jahre 1180.

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Hessen schlossen sich im Jahre 1971 die heutigen Stadtteile Naumburg, Altendorf, Altenstädt, Elbenberg, Heimarshausen zur Stadt Naumburg zusammen.

Sehenswürdigkeiten

Fachwerkhaus in Heimarshausen

Geprägt ist das Ortsbild von Heimarshausen von schmucken und teilweise prachtvoll renovierten Fachwerkhäusern, die häufig mit Rankenschnitzereien und gedrehten Säulen verziert sind. Nahezu an jeder Ecke wird in Heimarshausen gebaut und restauriert.

Sehenswert in Heimarshausen ist auch die im Jahr 1833 erbaute achteckige Rundkirche am Westrand des Ortes. Der klassizistische Sand-Bruchsteinbau ist in der Region einmalig. Als Vorbild des kleineren Nachbaus diente die Karlskirche in Kassel.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Heimarshausen ist dem Engagement der Heimarshäuser Landfrauen zu verdanken: Sie begannen im Jahr 2005 mit Unterstützung des Ortsbeirates und der Stadt Naumburg, mitten im Dorf den „Weißen Garten“ zu errichten. Mittlerweile ist aus dem Blumenpark ein kleines Naturparadies entstanden, in dem neben der ganzjährigen Blumenpracht auch ein bewohntes Schwalbenhaus, ein Apfelbaum mit verschiedenen Apfelsorten, ein Rosenbogen sowie ein Brunnen, der die Wasserversorgung der Anlage sicher stellt, ihren Standort gefunden haben.

Kirche

In den Jahren 1833 - 34 entstand die klassizistische Kirche in Heimarshausen aus verputztem Sandstein-Bruchstein nach den Plänen des Kasseler Baumeisters Daniel Engelhard. Acht Rundsäulen tragen die umlaufende Empore und das Dachwerk mit Dachreiter und Spitzhelm.

siehe auch

Vereine

Reges Vereinsleben: Trotz der geringen Einwohnerzahl gibt es eine Vielzahl von Vereinen im Ort. Nahezu jeder Heimarshäuser gehört einem Verein an. Denn trotz der geringen Einwohnerzahl verfügt der Ort mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Landfrauenverein, den Kirmesburschen, dem RSV 08, der Reitergruppe, dem SPD-Ortverein, der Backhausgemeinschaft, Kegelverein sowie Dart- und Saunaclub über elf aktive Vereine.

Pferdezucht

Am 21. Februar 2012 ist das erste nordhessische Fohlen des Wunderpferdes Totilas in Heimarshausen geboren worden. Totila‘s Best heißt die Stute.

Die Mutter Erna und das Fohlen gehören Familie Seibel in Heimarshausen. Laut Schockemöhles Pferdewirtschaftsmeister Christoph Hinkel sind in ganz Deutschland bis dahin nur zehn Fohlen geboren worden, die von Totilas abstammen.

Die Decktaxe hat Familie Seibel 8000 Euro gekostet. Die Züchter des Fohlens, Sylvia und Michael Seibel, hatten den Pferdestall zum Hochsicherheitstrakt umgebaut. Zutritt gab es nur mit Sicherheitscode.[1]

Weblinks und Quellen

Quellen

  • Wolfhager Allgemeine vom 14. Oktober 2011
  1. Aus HNA.de vom 21. Februar 2012: Erstes Fohlen von millionenteurem Pferd Totilas in Nordhessen geboren

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel
WappenLkKassel.jpg

Ahnatal | Bad Emstal | Bad Karlshafen | Baunatal | Breuna | Calden | Espenau | Fuldabrück | Fuldatal | Grebenstein | Habichtswald | Helsa | Hofgeismar | Immenhausen | Kaufungen | Liebenau | Lohfelden | Naumburg | Nieste | Niestetal | Oberweser | Reinhardshagen | Schauenburg | Söhrewald | Trendelburg | Vellmar | Wahlsburg | Wolfhagen | Zierenberg