Heilig Geist-Gemeinde Vellmar

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Kath. Kirche "Heilig Geist" Vellmar
Gemeinde heilggeist vellmar.jpg
Informationen
Gottesdienstzeiten: Aktuelle Gottesdienste
Pfarrer Peter Göb
e-mail: pfarrer@heiliggeist-vellmar.de
Ansprechpartner Bürozeiten
Anschrift: Brüder-Grimm-Str. 9

D-34246 Vellmar

Telefon: 0561 / 821421
Fax: 0561 824809
Pastoralverbund: "St. Edith Stein" – Reinhardswald
Bistum: Bistum Fulda

Die Heilig Geist - Gemeinde ist die katholische Kirchengemeinde in der Stadt Vellmar.

Geschichte der Kirchengemeinde

Von Vellmarer Katholiken gebaut und am 23.10.1955 als Heilig Geist-Kirche benediziert

Im Jahr 1524 erlosch, wie nahezu überall in Nordhessen, auch in den drei das heutige Vellmar bildenden Orten Niedervellmar, Obervellmar und Frommershausen mit der Einführung der Reformation jegliches katholisches Leben. Es dauerte dann bis zum Jahr 1888, bis sich die ersten Spuren einer Katholikin in Vellmar finden lassen. Es war eine Saisonarbeiterin aus dem Eichsfeld, die auf dem Frommershäuser Gut gearbeitet hatte und sich durch ihre Heirat nun hier niederließ.

Als 1907 die St. Joseph-Kirche am Rothenberg in Kassel konsekriert worden war, bildete diese für rund fünf Jahrzehnte die geistige Heimat für die wenigen Vellmarer Katholiken, deren Zahl bei Ende des Zweiten Weltkriegs weniger als fünfzig betrug.

Mit dem Zuzug der Heimatvertriebenen im Jahr 1946 änderte sich dies drastisch, denn nun wohnten in Vellmar mehrere hundert Katholiken.

Und diese wünschten ein eigenes Gotteshaus, das dank eines beispielhaften Einsatzes der Vellmarer Katholiken gebaut und am 23.10.1955 als Heilig Geist-Kirche benediziert werden konnte .

Heilig Geist-Kirche Vellmar
Der Altarraum der Heilig Geist-Kirche. Das Altarkreuz wurde ebenso wie der Altar, der Tabernakel, der Ambo und der Taufstein von Max Walter gestaltet Kirche (Foto: Peter Göb)
Auf der linken Kirchenseite befindet sich eine 2002 von Paul Brandenburg geschaffene Passionswand (Foto: Peter Göb)

Ab 1962 hatte Vellmar dann auch einen hier ansässigen Seelsorger, durch den das Gemeindeleben bedeutende Impulse erhielt. Die rege Bautätigkeit in Vellmar ließ dieses erste Gotteshaus bald zu klein werden, so dass an einen Neubau gedacht werden musste. Dieser entstand in der Stadtmitte von Vellmar, wo am 18.09.1977 die neue Heilig Geist-Kirche geweiht werden konnte.

Gleichzeitig wurde ein Pfarrhaus gebaut und 1995 kam dann auf dem Kirchengelände noch ein Kindergarten hinzu.

Seit September 2006 zählt die Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde zum Pastoralverbund "St. Edith Stein" - Reinhardswald. Zu diesem gehören neben Heilig Geist in Vellmar, die Gemeinden Heilig Kreuz in Fuldatal, St. Clemes Maria in Immenhausen und Heilig Geist, Grebenstein.

Die Heilig Geist-Kirche

Die 1977 geweihte Heilig Geist-Kirche bietet in fünf Bankgruppen ca. 350 Sitzplätze. Der Altarraum mit Altar, bronzenem Ambo und Taufstein wird von einem 1.80 m breiten und hohen Kreuz, in dessen kreisförmigen Inneren Bergkristalle angeordnet sind, dominiert.

Das Altarkreuz wurde ebenso wie der Altar, der Tabernakel, der Ambo und der Taufstein von Max Walter gestaltet. Auf der rechten Kirchenseite befindet sich die 1989 installierte Orgel. Daneben ist ein kleiner Marienalter mit einer in Bronze gegossenen, von Max Walter gestalteten Marienfigur mit dem Jesuskind. Auf der linken Kirchenseite befindet sich eine 2002 von Paul Brandenburg geschaffene Passionswand. Das Alte und das Neue Testament werden auf den von Agnes Mann gestalteten Kirchenfenstern dargestellt.

Kirchliche und karitative Dienste

Das kirchliche und karitative Leben der Gemeinde vollzieht sich in einer Reihe unterschiedlicher Dienste, die auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde Vellmar (www.heiliggeist-vellmar.de) ausführlich beschrieben sind.

Im Einzelnen sind dies:

Kinder- und Jugendarbeit

Die Kinder des Heilig Geist-Kindergartens mit ihren Erzieherinnen.

In unterschiedlichen Gruppen wird versucht, Kinder und Jugendliche in das kirchliche Leben der Gemeinde zu integrieren.

Die nachstehend aufgeführten Gruppen sind auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde Vellmar ( www.Kinder- und Jugendarbeit ) ausführlich beschrieben:

Kindergarten

Der 1995 eröffnete Kindergarten ist die einzige konfessionelle Kindertagesstätte Vellmars. Hier stehen 65 Plätze zur Verfügung, davon 5 für Kinder mit Behinderung oder die von einer Behinderung bedroht sind. Die Kinder im Alter ab drei Jahren werden bis zum Schuleintritt in drei altersgemischten Gruppen von pädagogischem Fachpersonal betreut.

Erwachsenenarbeit

Gemeindeleben Heilig Geist-Gemeinde Vellmar Die gemütliche Seite des Gemeindelebens beim Kirchweihfest 2007 (Foto: Jürgen Pohl)

In verschiedenen Gruppen nehmen auch die Erwachsenen am Gemeindeleben teil. Durch Gemeindefeste wird versucht, das gegenseitige Kennenlernen zu fördern.

Nachstehend sind die einzelnen Gruppen, über die auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde Vellmar (www.heiliggeist-vellmar.de) ausführliche Informationen zu finden sind, aufgeführt:

Ökumene in Vellmar

Die Zusammenarbeit mit den fünf evangelischen Gemeinden Vellmars hat eine lange Tradition. Sie geht bis in die Zeit um 1970 zurück und begann mit den gemeinsam gestalteten Weltgebetstagen. Es folgten gemeinsame Seminare und schließlich 1975 aus Anlass der 1200 Jahr-Feier von Vellmar der erste Ökumenische Gottesdienst. Inzwischen haben sich einige Traditionen in der ökumenischen Zusammenarbeit ergeben, so der gemeinsam gestaltete Weltgebetstag, die monatlich stattfindenden Gebetsandachten, die gemeinsamen Schulanfangsgottesdienste, der Ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag sowie ein weiterer gleichartiger Gottesdienst aus Anlass des jährlich stattfindenden Heimatfestes der Stadt Vellmar. Dazu kommen bei aktuellen Anlässen noch manche weiteren Aktivitäten.

Weitere Einzelheiten hierzu findet man auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde Vellmar (www.Ökumene in Vellmar).

siehe auch

Das Alte und das Neue Testament werden auf den von Agnes Mann gestalteten Kirchenfenstern dargestellt.

Weblinks



Vorbereitung der Präsentation durch Herbert Vogler unter Mitwirkung von Pfarrer Peter Göb und Franz Disse, Einbringen der Präsentation durch Günther Pöpperl.