Hans Mangold

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Hans Mangold

Hans Mangold, (* 3. September 1915 in Verden (Aller); † 28. Mai 2011 in Kassel) war ein deutscher Jurist und Mäzen.

Beruflicher Werdegang

Mangold war langjähriger Direktor der Hessischen Brandversicherungsanstalt, Vorsitzender des Hessischen Museumsverbandes und Vorsitzender des Kasseler Kunstvereins.

Als Chef der Brandkasse, des Vorgänger-Unternehmens der SV-Sparkassenversicherung, gestaltete der in Verden an der Aller geborene und in Kassel aufgewachsene Mangold die wirtschaftspolitische Entwicklung Nordhessens mit.

Ämter

In seinen zahlreichen Ämtern zählten jedoch vor allem harte Fakten. Als Vorsitzender des Hessischen Museumsverbandes kümmerte er sich zwei Jahrzehnte lang vor allem um die Professionalisierung der Ausstellungshäuser auf dem Land. Sein Fachwissen war begehrt - ob als Mitglied im Theaterbeirat, Berater des Aufsichtsrates der documenta-Ausstellungen 4 und 5 oder als SPD-Magistratsmitglied. In einem Alter, in dem sich andere in den Ruhestand verabschieden, engagierte er sich nach dem Mauerfall als ehrenamtlicher Museumsberater der thüringischen Landesregierung.

Sein Wirken, bei dem er, wie Beobachter sagen, auch eigenwillig, aber immer geradlinig vorging, hinterließ Spuren. Mangold erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (1979).

„Er war ein Mensch mit Leidenschaft“, sagte seine Tochter. Hans Mangolds Frau starb vor vier Jahren. Auch im hohen Alter konnte sich der Vater zweier Töchter weitgehend selbst versorgen.

Gedichte

Das Interesse für die Kultur wurde schon in Mangolds Elternhaus geweckt, sagte seine Tochter Dr. Verena Metze-Mangold. Seine Großmutter schrieb noch im hohen Alter Bücher, und auch Hans Mangold war Autor von Gedichten. Seine Gedichte stehen in der Deutschen Nationalbibliothek. [1]

Quellen und Links

  1. Aus der HNA vom 30.5.2011: Er war Motor der Kasseler Kunstszene: Hans Mangold starb mit 95