Hans Leistikow

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(1880 - 1962)

Hans Leistikow gehörte ab 1925 zur Gruppe von Ernst May und war als Leiter des graphischen Büros in Frankfurt/M. u.a. befasst mit dem Farbkonzept für die neue Siedlung Praunheim und dem umstrittenen Entwurf des Frankfurter Adlers als Stadtwappen.

"Die Kasseler Schule wurde 1948 von Professor Hans Leistikow gegründet. Unter dem Begriff wird das Schaffen Kasseler Kunstschaffender zusammengefasst. Der künstlerische Schwerpunkt lag in der Plakatkunst und im Bereich Buch- und Zeitschriftengrafik.

Der Stil wird mit "Sachlichkeit" und "Klarheit" umschrieben, aber auch mit "lapidarer Strenge" und "Hintersinn".

Zu den Vertretern der Kasseler Schule zählen Hans Hillmann, Gunter Rambow und Jan Lenica."1

1949-59 wurde Hans Leistikow Leiter der Graphikklasse der Kunstakademie in Kassel. Er arbeitete auf dem Gebiet der Tapete, des Stoffdrucks und des Plakates, entwarf die Glasfenster des Frankfurter Domes, die Chorfenster der Klosterkirche Maulbronn sowie Fenster und Kuppel der Synagoge in Frankfurt.

Hans Leistikow starb 1962.

In Kassel wurde eine Straße im Gebiet der documenta urbana nach ihm benannt.

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