Hans-Gottfried von Stockhausen

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Hans Gottfried von Stockhausen wurde am 12. Mai 1920 in Trendelburg im Landkreis Kassel geboren. Er verstarb am 8. Januar 2010 im Kreis seiner Familie.

Hans Gottfried von Stockhausen war ein bedeutender deutscher Glasmaler und Zeichner.

Werdegang

Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er von 1947 bis 1952 bei Professor Rudolf Yelin in Stuttgart Glasmalerei und Mosaik, widmete er sich dann zunächst der architekturgebundenen Glasmalerei (mit bedeutenden Aufträgen besonders aus dem kirchlichen Bereich) und lehrte ab 1968 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1970 übernahm er den Lehrstuhl seines ehemaligen Lehrers.

Werke

Werke in der Region:

  • Evangelische Kirche Bad Karlshafen: ein Chorfenster und zwei Seitenfenster (je 9 Felder 100x100), "Offenbarung - Taufe - Abendmahl".
  • Evangelische Kirche in Deisel: drei Chorfenster aus dem Jahr 1953, "Leben und Passion Jesu, Offenbarung".
  • Evangelische Kirche in Friedrichsfeld: ein Rundfenster aus dem Jahr 1960 mit biblischer Thematik.
  • Evangelische Stadtkirche Bad Hersfeld: nach dem Kirchenbrand von 1952 wurde der Chor der Kirche mit fünf neuen Buntglasfenstern ausgestattet. Das alttestamentliche Fenster zeigt Szenen vor allem aus dem ersten Buch Mose, das Weihnachtsfenster Szenen aus der Weihnachtsgeschichte in goldener Grundfarbe, das Passions- und Osterfenster Szenen aus den Evangelien von Matthäus und Johannes in blauer Grundfarbe, das Pfingstfenster Szenen aus der Apostelgeschichte in roter Grundfarbe und das rechte Fenster Szenen zu den Themen "Das Gnadenangebot Gottes" und "Der Ruf zum Dienst". Ebenfalls von von Hans Gottfried von Stockhausen stammt das sechste Fenster, das Magnificatfenster im Osten über der Südempore, das am 14. Dezember 2006 hinzu kam.
  • In der Evangelischen Kirche Trendelburg stammen einige der heutigen Kirchenfenster von Hans-Gottfried von Stockhausen, etwa das Chorfenster aus dem Jahr 1960 ("Leben und Passion Jesu").
  • In der Evangelischen Stadtkirche Wolfhagen wurden die drei Chorfenster („Fischzug“, „Abendmahl“ und „Pfingsten“) im Jahr 1961 von Hans-Gottfried von Stockhausen geschaffen.
  • In der Unterneustädter Kirche in der Kasseler Hafenstraße befindet sich ein Glasfenster von Hans-Gottfried von Stockhausen mit dem Titel: "Das Lamm im himmlischen Jerusalem und die klugen und die törichten Jungfrauen."
  • Weitere Werke des Künstlers finden sich in Kassel in der Auferstehungskirche und der Martinskirche, weiterhin in der Emmaus-Kirche im Kasseler Stadtteil Brasselsberg sowie in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche im Kasseler Stadtteil Süsterfeld.

Weblinks und Quellen