Hünsche Burg

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Die Hünsche Burg ist eine ehemalige frühmittelalterliche Wallanlage, die heute nicht mehr erhalten ist. An den Namen erinnert heute noch eine Flurbezeichnung.

Die ehemalige Wallburg lag auf einer Bergkuppe zum Kelzer Berg hin zwischen dem Ort Kelze (heute ein Stadtteil von Hofgeismar) und der Kernstadt von Hofgeismar. Auf einem Gelände von etwa 6000 qm war eine Befestigungsanlage mit Gräben und Wallanlagen vorhanden, offenbar ein befestigter frühmittelatlerlicher Herrenhof in einer bis heute landwirtschaftlich genutzten Umgebung. Die Anlage wurde erstmals 1385 und dann wieder im Jahre 1504 urkundlich erwähnt. Auch in einem Salbuch der Hofgeismarer kirchlichen Stiftungen wird die „Hunschenburg“ genannt.

Literatur

Rolf Gensen, Die Hünsche Burg bei Hofgeismar, Führungsblatt zu der frühmittelalterlichen Wallanlage zwischen Kelze und Hofgeismar, Kreis Kassel - Archäologische Denkmäler in Hessen 95, Wiesbaden 1991.

Sage

Nach der Sage wurde die Hünsche Burg von Riesen geschaffen, die mit Göttern und Menschen in stetem Kamnpf lebten, mit den Wichtelmännchen vom Kelzer Berg aber in Freundschaft und guter Nachbarschaft lebten.

siehe dazu:

  • Heinrich Rohde, Weserwellen und Diemelgrand - Geschichten und Sagen aus dem Gebiete der oberen Weser, der Diemel und der Esse, 5. Auflage aus Anlaß seines 50. Todestages, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Micha Röhring, Hofgeismar 1995, S. 23 f.

siehe auch

Weblinks