Großenengliser Wald

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Lage

Großenengliser Wald

Der 285 ha große, zwischen dem Fritzlarer Vorder- und Hinterwald liegende Großenengliser Interessentenwald ist gemeinschaftliches Eigentum von über 30 im Grundbuch des Amtsgerichtes Fritzlar eingetragenen Interessenten. Er grenzt im Osten an die Feldmark, im Süden an den Interessenwald Kleinenglis. Hier gilt der Hundsbach als natürliche Grenze. Im Südwesten bildet der später durch Kerstenhausen fließende Stiegelbach die Grenze zum Loreyschen Privatwald.

Die ca. 2,5 km von der Ortsmitte entfernte "Exklave" ist auf direktem Wege über die Gemarkung der Nachbargemeinde Kleinenglis zu erreichen.

Höhen und Tiefen

Die höchsten Erhebungen im Interessentenwald sind der "Brandkopf" (356 Meter) sowie das "Hebed" (355 Meter). Den tiefsten Punkt findet man am Hundsbach (235 Meter).

Wald- und Wanderwege

Die Waldwege sind nummeriert. Am bekanntesten dürfte neben dem "Ersten" der ebenso für Land- und Forstwirtschaft ausgebaute "Dritte Weg" sein. Auf ihm trifft man nach ca. 3,5 Kilometern - quer durch den Wald - im Fritzlarer Stadtteil Rothhelmshausen ein. Darüber hinaus dient er auch als Zubringer zur "Dicken Buche" (365 Meter Höhe) Richtung Wenzigerode ("Braunauer Weg") und Ungedanken. Ein weiterer befestigter Hauptweg biegt kurz vor der Anhöhe, nach etwa 2 km, rechts ab und passiert die Futterhütte, bis er im Vorderwald nach weiteren 3 km am "Eiertanz" nahe dem Standortschießplatz Fritzlar sein Ende erreicht.

Literatur

  • Friedrich Döring
  • Esther Beisheim & Stephanie Schulz (Hg.): Geschichte und Geschichten: 1225 Jahre Großenenglis: Wissenswertes, Begebenheiten, Geschehnisse, Großenenglis, 2000