Fontäne im Bergpark Wilhelmshöhe

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Große Fontäne

Die große Fontäne, der krönende Abschluss der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe

Die 52 m hoch aufsteigende Fontäne ist der krönende Abschluss der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe bevor das Wasser anschließenden über kleine Wasserfälle weiter zum Lac fließt. Der Fontänenteich und die Fontäne wurde 1789 bis 1790 von Heinrich Christoph Jussow angelegt.

Fontänenteich

Dieser natürlich erscheinende Teich wurde in der Zeit von 1789 bis 1790 künstlich angelegt. Hier finden die „romantischen“ Wasserkünste ihren grandiosen Abschluss.

Das Wasser für die Fontäne kommt aus dem oberhalb der Plutogrotte gelegenem Fontänenreservoir. Dieses Reservoir hat bereits das Wasser des ersten Wasserlaufes unterhalb des Neptunbassins aufgenommen, ebenso einen Teil des Wassers, das den Steinhöfer-Wasserfall herabstürzte.

Vom Fontänenreservoir gehen zwei unterirdische Rohre ab. Ein Rohr für Wasser und ein Rohr für den Luftausgleich, damit das Rohrsystem nicht platzt. Beide Rohre führen zum Fontänenteich. Dort wird das Wasser so lange gestaut, bis pünktlich um 15.30 Uhr ein Mitarbeiter der Gartenverwaltung den ca. 35 kg schweren Deckel durch Hebelwirkung an einer Eisenkette hochklappt und so durch den starken Wasserdruck die Fontäne entsteht. Danach fließt das Wasser unterirdisch in den Lac und schließlich in die Fulda ab.

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