Grimms Märchen: Dornröschen

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Datei:D.Viehmann-Denkmal.JPG
Dorothea Viehmann - Denkmal

siehe dazu:


Das Märchen

Ein schönes Märchen für die Sababurg in der Nähe von Hofgeismar ist das Märchen der Brüder Grimm von Dornröschen. Mit der Burg wurde ein attraktiver Schauplatz für das Märchen mitten im sagenumwobenen Reinhardswald gefunden.

Das Dorothea-Viehmann-Denkmal im Hofgeismarer Stadtteil Schöneberg greift eine Szene auf, in der der Großvater der späteren Märchenerzählerin der Brüder Grimm ihr in ihren Kindertagen das Märchen von Dornröschen erzählt und den 100-jährigen Schlaf auf dem Dornröschenschloss anschaulich vermittelt.

Dorothea Viehmann

An der Brüder Grimm - Strasse im Hofgeismarer Stadtteil Schöneberg befindet sich das Dorothea Viehmann - Denkmal, das an die bekannte nordhessische Märchen-Erzählerin der Brüder Grimm erinnert. Mann und Kinder - sie gebar sieben, von denen drei bald starben - ernährte die Viehmännin mit dem Verkauf bäuerlicher Produkte in Kassel. Dort lernte sie auf Empfehlung des Priesters Ramus von der Carlskirche 1813 die Brüder Grimm kennen, denen sie um die 40 Geschichten erzählte. Der Kontakt währte allerdings nur etwa zwei Jahre, am 17. November 1815 starb Dorothea Viehmann.

Dorothea Viehmann, geb. Pierson, wurde am 8. November 1755 in Rengershausen geboren. Die Vorfahren väterlicherseits waren Hugenotten, die nach der Aufhebung des Edikts von Nantes Ende des 17. Jahrunderts in die Landgrafschaft Hessen-Kassel gekommen waren.

Katharina Dorothea Pierson, so ihr vollständiger Name, war die Urenkelin von Isaac Pierson (1663-1741), dem ersten Schöneberger Greben (Dorfvorsteher), der im Jahre 1699 mit anderen Glaubensflüchtlingen in diesem Bereichs des alten mittelalterlichen Dorfers Bünichheim angesiedelt worden war. Das Denkmal in Schöneberg zeigt Isaacs Sohn Jean Frédéric Pierson (1698-1777), der durch Einheirat Brauherr auf der „Knallhütte" in der Nähe von Kassel geworden war, wie er seiner Enkelin Dorothea das Märchen von Dornröschen erzählt.

Aufgrund der Herkunft von Dorothea Viehmann fanden also auch eine Reihe von französischen Märchenvariationen Eingang in die Märchensammlung der Gebrüder Grimm.

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