Grebenstein - Pfad der Philosophen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Pfad der Philosophen

Bank am Pfad der Philosophen

Zum Burgberg in Grebenstein führt heute der „Pfad der Philosophen“. Im Oktober 2003 wurden auf dem Weg zwischen Burgtor und Burgruine zwölf Granitbänke aufgestellt. Auf jeder Bank ist ein Zitat eines abendländischen Philosophen zu finden:

  • „Die Sonne ist so breit wie ein menschlicher Fuß." (Heraklit, ca. 500 v. Chr.)
  • „Einem guten Mann kann nichts Schlimmes geschehen." (Sokrates, 469-399 v. Chr.)
  • „Wir wissen nichts. Und nicht einmal dies wissen wir, dass wir nichts wissen." (Metrodor, ca. 400 v. Chr.)
  • „Das Gute ist nicht das Sein. Sondern noch jenseits des Seins überragt es dieses an Würde und Kraft." (Platon 428 - 340 v. Chr.)
  • „Die Zeit ist, was am Früher und Später eines Bewegungsverlaufs gezählt wird." (Aristoteles 384 - 322 v. Chr.)
  • „Zeiten sind drei: gegenwärtiges Gewahrsein des Vergangenen, des Jetzigen, des Künftigen." (Augustinus 354 - 430)
  • „Die Intelligenz ist eine göttliche Kraft, die allen Dingen als Erkenntnisfähigkeit innewohnt." (Bruno 1548 - 1600)
  • „Nur mit solchen Gegenständen darf man sich befassen, bei denen man sieht, dass unser Verstand zu ihrer zuverlässigen und unzweifelhaften Erkenntnis genügt." (Descartes, 1596 - 1677)
  • „Wie das Licht sich selbst und die Finsternis offenkundig macht, so ist die Wahrheit der Maßstab ihrer selbst und des Unwahren." (Spinoza, 1632 - 1677)
  • „Es ist überall nichts in der Welt, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille." (Kant, 1724 - 1804)
  • „Materie ist nur der erloschene Geist, und umgekehrt ist Geist die Materie, nur im Werden erblickt." (Schelling 1775 - 1854)
  • „Zufall ist Unbestimmtheit, Freiheit. Aber das Wirken der Freiheit mündet in strengste Gesetzesherrschaft." (Peirce, 1839 - 1914)

siehe auch

Weblinks