Granitblock

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Ein documenta-Kunstwerk von Ulrich Rückriem, Teilnehmer mehrerer documenten und bekannt durch seine Auseinandersetzung mit Steinblöcken, heißt: Ein Granitblock in drei Teile gespalten, der mittlere Teil in vier Teile geschnitten und alle Teile zur ursprünglichen Blockform zusammengefügt, der untere Teil als Fundament in die Erde eingelassen

Entstehung

Der Block wurde in Kassel zur documenta 7 im Jahr 1982 hinter der Neuen Galerie zur Schönen Aussicht hin errichtet. Er besteht aus südafrikanischem Granit. Die Platzierung der Arbeit ist bewußt gewählt: Die rechteckige Form des Blocks hebt sich von den runden Formen des kleinen Tempels im Hintergrund ab. Der schwarze Block aus hartem, dichtem Granit bildet einen Kontrapunkt zum breitangelegten, feingliedrigen und in buntem Sandstein gehaltenen Museum.

Aufbau des Kunstwerks

Der Granitblock (Größe: 330x180x100cm) ist - wie der Titel des Werkes besagt - in drei Teile gespalten, wobei der mittlere Teil nochmals in vier Teile geschnitten ist. Alle Teile sind zur ursprünglichen Blockform zusammengefügt, der untere Teil als Fundament in die Erde eingelassen.

Links und Quellen

--Rosmarie Stiehl