Grafschaft Maden

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Wotanstein

Die Grafschaft Maden war eine der hessischen Gaugrafschaften. Sie war seit Kaiser Otto I. ein Reichslehen, ab 1118 ein Lehen des Erzbistums Mainz.

Die Grafen von Maden hielten auf der "Mader Heide" Versammlungen und Gericht ab.

Zwischen den Gudensberger Stadtteilen Maden, Deute und Gudensberg liegt die historisch bedeutsame Mader Heide. Auf der "Mader Heide" befand sich eine Siedlung der Chatten. Außerdem unterhielten die Chatten hier einen Versammlungsplatz für das Thing. Urkundlich wurde der Ort Maden um das Jahr 800 erstmals als "Mathanon" erwähnt.

Als Gaugraf Werner IV. von Gudensberg kinderlos starb, wurde er von Giso IV. aus dem Geschlecht der Gisonen beerbt, der damit an ausgedehnten Besitz und Vogteirechte im Raum Kassel, Fritzlar und Melsungen kam.

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