Graf Volkwin IV. von Waldeck

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Volkwin IV. von Schwalenberg (* um 1190; † um 1249/1250) war ab 1214 Graf von Schwalenberg und von 1224 bis 1228 auch Graf von Waldeck.

Seine Eltern waren Graf Heinrich I. von Waldeck und Schwalenberg († 1214) und Heseke von Dassel († 1220).

Volkwin folgte seinem Vater als Graf von Schwalenberg und erbte im Jahre 1224, nach dem Tode seines Onkels Hermann I., auch die Grafschaft Waldeck. Diese trat er 1228 an seinen jüngeren Bruder Graf Adolf I. von Waldeck ab. Er gilt als Graf Volkwin II. von Waldeck.

Im Jahre 1228 wurde von den Schwalenberger - Waldecker Grafenbrüdern Volkwin und Adolf, das einzige Zisterzienser - Kloster im Waldecker Land - das Kloster Mariental - gegründet. Zur Besiedlung Ihres Hausklosters "Im Thal der Hl. Maria" später "Marienthal" hatten die Stifter, als letzte gemeinsame Handlung, Nonnen aus dem ältesten deutschen Zisterzienserinnen - Kloster Altenkamp (Kamp - Lintfort) am Niederrhein berufen.

Nach Erbteilung im Jahre 1228 wurde Adolf I. alleiniger Graf von Waldeck.

siehe auch

Die ehemalige Klosterkirche in Netze

Weblinks