Graf Philipp VII. von Waldeck

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Graf Philipp VII. von Waldeck-Wildungen (25.11.1613 - 24.2.1645) war Graf zu Waldeck-Wildungen.

Er war ein Sohn des Grafen Christian von Waldeck und dessen Ehefrau Elisabeth Gräfin von Nassau-Siegen.

Philipp war verheiratet mit Anna Katharina von Sayn-Wittgenstein (1610 - 1690). Zu ihren Kindern gehörte Graf Christan Ludwig.

Ein weiterer Sohn von Graf Philipp, Graf Josias (2.7.1636 - 8.8.1669), war seit 1659 mit der Gräfin Wilhelmine von Nassau-Siegen verheiratet. Mit ihr hatte er 6 Kinder, von denen nur Tochter Charlotte Johanna (1664 - 1699) das Kindesalter überlebte, so dass die von ihm 1660 durch die Übernahme der Regierung des Amtes Wildungen und später des Amtes Wetterburg gestiftete Linie Waldeck-Landau erlosch.

Die Tochter von Graf Philipp, Juliane Elisabeth von Waldeck-Wildungen (1. August 1637 - 20. Mai 1707) heiratete am 27. Januar 1660 Heinrich Wolrad von Waldeck-Eisenberg (1640-1664) in Arolsen. Sie stiftete 1702 das Waisenhaus in Niederwildungen, das zweite in Hessen.

Hexenprozesse

Schon lange Zeit vor der Herrschaft des Grafen war es in Wildungen zu Hexenverfolgungen gekommen (erster Hexenprozess: 1532).

Unter der Herrschaft seines Vaters, Graf Christian aber auch anschließend unter Graf Philipp VII. waren dann in Wildungen erneut zahlreiche Opfer zu beklagen.

  • 1629 - 1632: 29 Opfer unter Graf Christian
  • 1650 – 1664: weitere 38 Opfer in den Hexenverfolgungen unter Graf Philipp VII.

siehe dazu: Karl Eichler, Die Wildunger Hexenprozesse, in: Geschichtsblätter für Waldeck und Pyrmont Nr. 24, (1927), S. 103 -126

siehe auch

Weblinks