Graf Otto IV. von Waldeck zu Landau

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Otto IV. von Waldeck zu Landau (* vor 143814. Oktober 1495 auf der Wetterburg bei Arolsen) war der dritte und letzte regierende Graf der seit 1387 bestehenden sogenannten „älteren Landauer Linie“ des Hauses Waldeck.

Sein Großvater, Graf Adolf III. († 1431), war der Begründer dieser Linie.

Otto IV. residierte auf Schloss Landau und war im Laufe seines Lebens in eine Vielzahl kriegerischer Auseinandersetzungen verwickelt.

Zu Lebzeiten ließ er die in seinem Herrschaftsbereich liegenden Klöster reformieren, auch um dem zunehmenden Sittenverfall Einhalt zu gebieten.

Otto IV. von Waldeck starb am 14. Oktober 1495 auf der Wetterburg. Seine Grabplatte befindet sich in der Klosterkapelle in Volkhardinghausen.

Mit ihm erlosch die ältere Landauer Linie des Hauses Waldeck, und seine Grafschaft fiel an seine Verwandten Graf Philipp II. von Waldeck-Eisenberg und Graf Heinrich VI. von Waldeck-Wildungen zurück, die sie unter sich aufteilten.

Literatur

siehe auch

Weblinks