Gräfin von Schaumburg

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Gertrude Falkenstein, die spätere Gräfin von Schaumburg und Fürstin von Hanau und zu Hořowitz wurde am 18. Mai 1803 in Bonn geboren und starb am 9. Juli 1882 in Prag.

Sie war die Ehefrau von Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen, dem letzten der hessischen Kurfürsten.

Während des Studiums in Bonn lernten sich Friedrich Wilhelm I. und Gertrude Falkenstein kennen und lieben, obwohl Gertrude noch mit dem Leutnant Karl Michael Lehmann verheiratet war. Ihn überredete er zur Scheidung. Nachdem die inzwischen 28-Jährige Gertrude zum Protestantismus konvertiert war, heiratete er sie 1831 und erhob sie zur Gräfin von Schaumburg. In Kassel bewohnten sie das „Palais Reichenbach“. Später verlieh er ihr auch den Titel Fürstin von Hanau. Dennoch blieb die Kritik an der aus damaliger Sicht unstandesgemäßen Heirat.

Im Krieg zwischen Österreich und Preußen kam Friedrich Wilhelm I. in Gefangenschaft, das Kurfürstentum Hessen wurde mit anderen Ländern an Preußen angegliedert. Friedrich Wilhelm I. ging darauf mit seiner Frau ins Exil auf seine böhmischen Ländereien.

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