Gonzalo Diaz

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Das documenta-Lexikon
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Gonzalo Diaz ist ein Künstler aus Chile (Jahrgang 1947), der an der documenta 12 teilgenommen hat.

Werk

Diaz beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Wirkungsweise von Kunst und mit dem Verhältnis von Kunst und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Er hat zudem eine Professur für Malerei Universidad de Chile in Santiago de Chile.[1]

Diaz auf der documenta 12

Für die documenta 12 erhielt er unter anderem den Beuys-Raum in der Neuen Galerie. In den leergeräumten Saal wurde eine große Box hineingeschoben, in die man über einen Steg hineingeht. Drinnen sieht man leere weiße Wände. Auf der Kopfseite leuchtet ein großer Lichtkreis, den ein starker Scheinwerfer projeziert. In der Mitte des Kreises ist der schwarze Umriss eines Quadrates zu sehen. Tritt man in den Lichtstrahl, ist im Schatten des eigenen Körpers in dem Quadrat folgender Satz (in weißer Schrift) zu lesen ist: "Du kommst zum Herzen Deutschlands nur um das Wort Kunst unter deinem eigenen Schatten zu lesen." Wie wahr! Ist damit alles über Kunst gesagt?


In der Etage darunter ist eine andere Arbeit von Diaz zu sehen und fühlen: In regelmäßigen Abständen leuchtet als lange rote Zeile der Schriftzug "Wir suchen überall das Unbedingte und finden immer nur Dinge" auf. "Bei der Glut des Denkens" heißt die Arbeit. Glühend ist auch die Schrift - Heizröhrendraht.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Gonzalo Diaz auf kunstaspekte.de