Goethe-Anlage

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Die Goethe-Anlage im Vorderen Westen ist ein beliebter Treffpunkt von Jung und Alt. Hier trifft man sich im Sommer zum Ballspielen, zum Grillen, man liest ein Buch oder hält ein Schwätzchen mit dem Nachbarn. Im Winter lädt der Park zum Joggen oder zu kleinen Spaziergängen ein, auch wenn er von überschaubarer Größe ist. Die Menschen in der Nachbarschaft jedenfalls lieben die Anlage.

Wahrscheinlich wissen aber nur wenige, dass einige Meter unter ihnen in Rohren die Drusel fließt, deren Tal erst mit 10000 Kubikmetern Müll und einer dicken Schicht Mutterboden aufgefüllt werden musste, bevor Wege, Rabatten und Rasenflächen angelegt werden konnten.

Im Mai 1933 wurde die Grünanlage der Öffentlichkeit, wie in solchen Fällen nicht unüblich, mit offiziellen Ansprachen, Blasmusik und Chorgesang übergeben. Besonderes Lob erfuhr der Stadtgartendirektor Rudolf Stier, der „Vater“ der Anlage. Wenn man den Zeitzeugen glauben darf, war die Rasenfläche der Goethe-Anlage eine der ersten in Kassel, die von den Menschen, für die sie eigentlich ja auch geschaffen worden waren, auch betreten werden durfte.

Im Mai 2011 beschloss der Magistrat ein nächtliches Alkoholverbot in der Goethe-Anlage. Danach ist der Konsum von Alkohol in der Grünanlage zwischen 22 und 8 Uhr untersagt. In warmen Nächten war es in der Vergangenheit immer wieder zu Partys bis tief in die Nacht gekommen, wodurch sich Anwohner beeinträchtigt fühlten.

Quelle

  • Uwe Feldner: Stadt-LEXIKON - (Fast) alles über KASSEL, erschienen im Herkules Verlag

siehe auch