Goddelsheim

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Goddelsheim ist ein Stadtteil von Lichtenfels im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

In dem größten Ort der Stadt Lichtenfels (zugleich Sitz der Verwaltung) leben rund 1450 Menschen.

Geschichte

Bereits 1988 wurde das 1100-jährige Bestehen gefeiert. Allerdings wurde der Ort bereits in einer Tauschurkunde des Königs Arnulf vom 10. Juni 888 erwähnt. Bodenfunde (etwa aus der Bronzezeit) belegen darüberhinaus eine weitaus längere Siedlungsgeschichte.

Ein bei dem Ort gefundenes Gräberfeld weist auf eine Zugehörigkeit der Verstorbenen zum sächsischen Kulturkreis hin, lässt aber auch fränkischen Einfluss erkennen.

Ein Kloster am Ort wurde im Jahre 1189 durch das Kloster Corvey gegründet, aber schon 1223 nach Schaaken (östlich von Goddelsheim) verlegt.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde in Goddelsheim Kupfer- und Silberbergbau betrieben.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Goddelsheim ein Ortsteil der Großgemeinde Lichtenfels und deren Verwaltungssitz.

Kirche

Die evangelische Pfarrkirche in Goddelsheim entstand am Nordostrand des Dorfs bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Die ursprünglich große Wehrkirche in Form einer dreischiffigen romanischen Basilika brannte 1773 durch Blitzschlag vollständig aus und nur das Mauerwerk von Chor, Mittelschiff und Turm blieb erhalten. Zehn Jahre dauerten dann die Wiederaufbauarbeiten, wobei die Seitenschiffe nicht wieder errichtet wurden.

siehe auch

Klosterruine Schaaken

Uhtscheller

Als der Goddelsheimer "Uhtscheller" gilt Ludwig Göge, Ortsdiener in den Jahren von 1916 bis 1966.

Weblinks


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WappenWaldeckFrankenberg.jpg

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