Glowesabend

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Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, geschehen abends nach Einbruch der Dunkelheit in und um Kassel merkwürdige Dinge. Verkleidete Mädchen und Jungen, die Glöwesse, gehen durch die Straßen und bitten in Geschäften und an Haustüren um Süßigkeiten und kleine Geschenke. Als Gegenleistung sagen sie ein kleines Gedicht auf, manchmal in Kasseläner Mundart.

Man vermutet, dass die Bezeichnung „Glowes“, im Plural „Glöwesse“, von Nikolaus (Klaus, Klobes, Glowes) abgeleitet werden kann. Nennt man einen Mann einen „ahlen Glowes“, hat der etwas getan, was er besser nicht hätte tun sollen.

  • Uwe Feldner: Stadt-LEXIKON - (Fast) alles über KASSEL, erschienen im Herkules Verlag

siehe auch

Glowes

Glowesowend

Klowesse

Klowesowend