Giuseppe Penone

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das documenta-Lexikon
Buchstaben: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Index



Giuseppe Penone ist ein Künstler aus Italien (Jahrgang 1947), der an der documenta 5, documenta 7 und der documenta 8 teilgenommen hat.

Werk

Penone ist ein Vertreter der in Turin enstandenen Bewegung Arte Povera. Er betätigt sich als Bildhauer und Konzeptkünstler. In nahezu allen Arbeiten Penones ist die Natur zentrales Thema.[1]

Am 27. Mai 2010 wurde Penone als erster Teilnehmer der im Jahr 2012 stattfindenden documenta 13 bekannt gegeben.

Auf der Rasenfläche zwischen der Gustav-Mahler-Treppe und dem Ehrenmal in der Karlsaue ist Penones Arbeit, der Bronze-Abguss eines abgestorbenen Haselnuss-Baums, in dessen Krone ein drei Tonnen schwerer Findling ruht, errichtet worden. Die Kasseler nahmen das Geschenk dankbar an. Über 200 Gäste kamen am 21. Juni 2010 zur Veranstaltung. Giuseppe Penone erläuterte zu seinem Bronze-Baum: Ziel und Sinn der Malerei sei, zu bedecken (englisch cover), Ziel der Skulptur hingegen, aufzudecken (discover), etwas ans Licht zu bringen. Die Malerei unterliege der Schwerkraft, während die Skulptur die Kraft ausdrücke, die der Schwerkraft entgegen wirkt, die ihr entflieht: eine Kraft des Lichts. Die Welt der Pflanzen entfliehe ebenfalls der Schwerkraft, sie sei vom Licht bestimmt, lebe und wachse aufgrund des Lichts: "Das Licht zieht das Gewicht der Zweige und Blätter an." Deshalb gebe es keinen besseren Zeitpunkt für die Einweihung als den Tag der Sommersonnenwende, den längsten Tag des Jahres, an dem die Sonne am höchsten stehe. Die Sonne selbst ließ sich allerdings an jenem kühlen Mittag nicht blicken.[2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Giuseppe Penone auf kunstmarkt.com
  2. Aus HNA.de vom 21. Juni 2010: Einweihung der documenta-Skulptur von Giuseppe Penone zieht Publikum an

Weblinks