Gierseilfähren

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Ohne den Antrieb von Motoren oder Segeln gleitet eine Gierseilfähre von einem Ufer zum anderen. Die Fähre hängt an dicken Stahlseilen und die Strömung des Flusses sorgt für den erforderlichen Schub, den der Fährmann ausnutzt, um mit Hilfe seines Ruders das andere Flussufer zu erreichen.

Gierseilfähren an der Weser

Veckerhagen - Hemeln

  • Wegen der Lage im Wesertal und der beschaulichen Gierseilfähre sind zum Beispiel die Orte Veckerhagen (in Nordhessen) und Hemeln (in Südniedersachsen) beliebte Ausflugsziele. Seit inzwischen 666 Jahren - also seit dem Jahre 1342 - hieß es in einem Artikel in HNA-online am 10.1.2008 werden inzwischen mit der Fähre Menschen, Güter und Tiere (heute allerdings vorwiegend Autos) von einem Ufer der Weser zum anderen befördert.

Odelsheim

  • Eine weitere Fähre wird seit 1834 einige Flusskilometer weiter in Oedelsheim betrieben. 1934 wurde hier nach dem Ausbau der neuen Fährstelle eine Gierseilfähre angeschafft und inzwischen eine neue Fähre in Dienst gestellt.

Lippoldsberg

  • Aus dem Jahre 1981 stammt die Gierseilfähre „Märchenfähre“, die Lippoldsberg mit dem Vorwerk verbindet. Bereits im Jahre 1300 wurde hier erstmals eine Fähre erwähnt.

Wahmbeck - Gewissenruh

  • Die Gierseilfähre zwischen Bodenfelde - Wahmbeck und Gewissenruh nahm bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Dienst auf, seit 1957 verkehrt eine Auto- und Personenfähre.

Literatur

  • Siegfried Lotze, Die Weserfähren im Amt Sababurg - Weserübergänge seit der Klosterzeit, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2001, S. 99 ff.

siehe auch

Weblinks