Völkerkundliches Museum Witzenhausen

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Völkerkundliches Museum

Das Völkerkundliche Museum in Witzenhausen befindet sich in der Steinstrasse, ebenso wie das Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen.

Die Sammlung im Völkerkundlichen Museum will unterschiedliche Kulturen vergleichend würdigen. Die im Jahre 1976 gegründete "Stiftung Völkerkundliches Museum Witzenhausen" wird zusammen von dem Deutschen Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (DITSL) GmbH und Stadt Witzenhausen getragen.

Von den etwa 2000 ethnographische Objekten der Sammlung stammt der grösste Teil - etwa 1400 - von Freunden und Absolventen der ehemaligen Deutschen Kolonialschule Witzenhausen und von Nachfolgeeinrichtungen. 1898 wurde die Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe (Deutsche Kolonialschule oder Tropenschule) gegründet, um Menschen für eine Übersiedlung in die deutschen Kolonien landwirtschaftlich auszubilden. In der Folge wurden die Preussische Domäne und das Wilhelmitenkloster in Witzenhausen übernommen.

Auch die Geschichte der Tropengewächshäuser in Witzenhausen ist mit der Geschichte der ehemaligen Klosteranlage in der Steinstraße verbunden. Heute steht das "Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen" im Eigentum des DITSL und wurde 1971 von der Universität Kassel gepachtet.

Die Universität Kassel unterhält in Witzenhausen einen Nebenstandort, an dem unter anderem der bundesweit einzigartige Studiengang Ökologische Agrarwissenschaften angeboten wird.

Wilhelmiten-Kloster

Ehem. Klostergebäude

Von dem ehemals gotischen Wilhelmiten-Kloster in der Steinstrasse ist heute noch der Kapitelsaal, das Kirchenportal und das Refektorium erhalten.

1898 (unter Kaiser Wilhelm II.) wurde die Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe (Deutsche Kolonialschule oder Tropenschule) gegründet, um Menschen für eine Übersiedlung in die deutschen Kolonien landwirtschaftlich auszubilden. Im Jahr 1900 bezogen Lehrer und Schüler das ehemalige Wilhelmitenkloster.

Die Nachfolgeeinrichtungen in Witzenhausen bilden heute einen Nebenstandort der Universität Kassel, deren Fachbereich Internationale Agrarwirtschaft heute die Klostergebäude in der Steinstraße als Ausbildungsstätte nutzt.

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