Geheime Staatspolizei Kassel

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Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in Kassel hatte ihren Sitz in der Straße Königstor.

In dem Gebäude befand sich von 1933 bis 1938 der Sitz der Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Kassel. Von dort aus wurden in großem Umfang die taktischen Säuberungen, die Pogrome sowie Verfolgung und Deportation politischer, religiöser und rassischer Gegner der NS-Ideologie geplant und organisiert.

Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) war eine der Machtsäulen des nationalsozialistischen Staates. Die Kasseler Gestapo verhaftete, verhörte, misshandelte Tausende von Gegnern, Andersdenkenden und ausländischen Zwangsarbeitern und brachte viele von ihnen in Zuchthäuser und Konzentrationslager. Im März 1945 ermordeten ihre Kommandos in Kassel und Guxhagen mehr als 120 Gefangene.

Königstor 31: Wechselvolle Geschichte

Das dreistöckige monumentale Gebäude, das sich hinter der Adresse Königstor 31 verbirgt, hat eine wechselvolle Geschichte:

Mit dem Bau begonnen wurde im Jahr 1904. Am 8. Juli 1907 konnten die Kasseler Schupos ihr neues Quartier am Königstor beziehen. Entworfen hat es der königliche Baurat Trimborn.

Während der NS-Zeit war das Gebäude dann das Hauptquartier der Gestapo.

siehe auch