Göttingen - St. Marien-Kirche

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Die St. Marien-Kirche ist ein Gotteshaus im gotischen Baustil. Mit dem Bau der Kirche in der Göttinger Neustadt wurde im Jahr 1290 begonnen. Seit 1319 wurde der Kirchturm als Stadttor zur Neustadt genutzt. Das Gebäude befindet sich am Rande der heutigen Göttinger Innenstadt.

Geschichte

Nachdem die Kirche 1318 dem Deutschen Orden übereignet wurde, entstand sie bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts in ihrer heutigen Form als dreischiffige Kirche.

Erhalten geblieben sind die Überreste des Marienaltars der Göttinger Künstler Bartold Kastrop und Heinrich Heisen aus dem Jahr 1524.

Die Kirche zeigt inzwischen wieder den 1512 fertiggestellten Raum. Das bedeutendste Kunstwerk sind Reste des Marienaltars der Göttinger Künstler Bartold Kastrop und Heinrich Heisen aus dem Jahr 1524, heute gefasst in einem neugotischen Retabel von 1860.

1926 wurde die für die Geschichte des Orgelbaus wichtige Mahrenholz-Furtwängler-Orgel gebaut. 2001 wurde die letzte aufwendige Innenrenovierung beendet, die Sanierung der Orgel endete im Oktober 2003.

Glocke

In der St. Marien Kirche hängt die älteste datierte Glocke von Göttingen. Sie hängt dort seit 1359. Die Glocke wiegt 950 Kilogramm und hat einen Durchmesser von 1,15 Metern.[1]

Weblinks und Quellen

  1. vergleiche St. Marien-Kirche Göttingen im Wiki-Göttingen