Göttingen - Aula am Wilhelmsplatz

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Göttingen - Aula der Universität
Die Aula am Wilhelmsplatz in Göttingen steht heute vorrangig für repräsentative universitätsinterne Veranstaltungen zur Verfügung.

Geschichte

Die im klassizistischen Baustil errichtete Aula der Universität in Göttingen entstand in den Jahren 1835-1837 mit einem großen Festsaal. 1835 wurde mit dem Bau begonnen. Die Bauausführung lag bei dem bekannten Göttinger Baumeister Christian Friedrich Andreas Rohns. Die Aula wurde im Auftrag von König Wilhelm IV. von Großbritannien und Hannover als Stifter zur Säkularfeier am damaligen Neuen Markt errichtet.

Der Baukörper hat durch seinen Gartenflügel einen Grundriss in T-Form.

In dem von Ernst von Bandel geschaffenen Giebel werden die Fakultäten Theologie, Jura, Medizin und Philosophie dargestellt.

Plätze

Der untere Bereich der Aula verfügt über rund 400 Sitzplätze. Auf der Galerie-Ebene befinden sich weitere 152 Plätze.

Karzer

Besonders bekannt ist der im hinteren Bereich der Aula liegende Karzer mit seinen acht Zellen. Er ist für seine farbigen Wandzeichnungen berühmt, die von den nach leichten Vergehen einsitzenden Studenten geschaffen wurden. Ein Teil wurde zu einem kleinen Museum ausgestaltet. Auch der spätere Reichskanzler Otto von Bismarck musste hier insgesamt 18 Tage verbringen.[1]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Die Aula am Wilhelmsplatz auf quermania.de