Göttingen, St. Paulus

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Die Katholische Kirchengemeinde St. Paulus gehört zum Dekanat Göttingen

Katholische Kirchen im Göttingen

Geschichte St. Paulus

St. Paulus wurde als zweite katholische Kirche nach der Reformation in Göttingen 1929 fertiggestellt und geweiht.

Nach der eigentlichen Erstellung des Kirchengebäudes begann die Innenausstattung. Durch zahlreiche Stiftungen und Spenden von Vereinen, Familien und Einzelpersonen wurde die Kirche in Laufe der Jahre zur persönlichen Heimat. Umso heikler war um 1968 das Ansinnen, den Innenraum in größerem Stil zu renovieren. Die Umgestaltung, auch im Sinne des II. Vatikanischen Konzils, fand ein unterschiedliches Echo.

Der Fortfall des ehemaligen Bilderreichtums hat keineswegs zur Verarmung der künstlerischen Aussage in diesem Gotteshaus geführt. Form und ältere Kunstwerke bestehen so noch heute. Auch die Heiligenfiguren und das Deckengemälde (von Kirchenmaler Eduard Goldkuhle) blieben erhalten. Die vier bunten Chorfenster (Glasmalereien von Wilhelm Hallermann, Essen) zeigen ihre besondere Leuchtkraft, wenn morgens die Sonne hindurchscheint.

Verkündigungspult auf der einen und Tabernakel auf der anderen Seite bilden vom Altar her die einladende Verbindung in "Wort" und "Brot" zur Gemeinde.

Auffallend ist auch die ständige Wiederkehr regelmäßiger geometrischer Formen - bei Tabernakel, Altar, Kreuz bis hin zum mittleren Chorfenster (im Zusammenhang mit der Renovierung 1968 neu verglast). Sie sollen das Suchen nach Ruhe und Ordnung in unserer hektischen Zeit zum Ausdruck bringen.

Ansprechpartner

  • Pfarramt St. Paulus
  • 37073 Göttingen
  • Bühlstr. 40
  • Telefon 5 88 79
  • Fax 48 62 86
  • E-Mail: SanktPaulus@t-online.de

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