Friedrich von Hertingshausen

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Friedrich von Hertingshausen war ein hessischer Ritter im 14./ 15. Jahrhundert.

Erwähnung findet er als Mordkumpan im Jahre 1400. Nach Verhandlungen zur Königswahl (Ende Mai 1400) wurde der Herzog Friedrich I. von Braunschweig auf dem Heimritt am 5. Juni 1400 bei dem Dorf Kleinenglis, wenige Kilometer südlich von Fritzlar vom Mainzer Amtmann Graf Heinrich von Waldeck und dessen Gehilfen Friedrich von Hertingshausen und Konrad von Falkenberg ermordet. Am Tatort steht seit dem 15. Jahrhundert das sogenannte Kaiserkreuz von Kleinenglis.

Friedrich von Hertingshausen flüchtete nach Hofgeismar, eine damals mainzische Stadt. Sowohl der damalige Landgraf Hermann von Hessen als auch die Braunschweiger Herzöge versuchten ihn zu fassen und belagerten lange Zeit die Stadt.

König Ruprecht verpflichtete die Mörder schließlich am 3. Februar 1402 zur Sühne einen Altar mit ewiger Seelenmesse in der Stiftskirche St. Peter in Fritzlar zu stiften.

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