Frieda

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Die ev. Kirche in Frieda

Frieda ist ein Ortsteil der Gemeinde Meinhard im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen mit etwa 900 Einwohnern.

Geografie

Meinhard liegt am Rand des Werratals etwa 3 km von der Kreisstadt Eschwege entfernt. Die Ortsteile liegen in den Niederungen der Werra bis hinauf zu den Hängen des Höhenzuges Meinhard in der Hessischen Schweiz.

Bei dem Ortsteil Frieda mündet der gleichnamige Bach Frieda in die Werra.

Geschichte

Die Namen der heutigen Orte Aue, Frieda und Schwebda werden auf den heiligen Bonifatius zurückgeführt, der als Missionar im Werratal tätig war und vom benachbarten Hülfensberg blickend gesagt haben soll: „Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue“.

Eine erste schriftliche Erwähnung Friedas findet sich in einer Urkunde von Kaiser Otto II. aus dem 10. Jahrhundert. Um 1358 erwarben die Herren von Boyneburg das Dorf von den Landgrafen von Hessen.

Als im 19. Jahrhundert die Eisenbahnlinie der sogenannten Kanonenbahn gebaut wurde, entstand bei Frieda ein Tunnel. Ab 1888 wurde mit dem Aufbau der Firma Friedola begonnen, zunächst als Fabrikationsstätte von Wachstüchern und beschichteten Planen.

Kirche

Die evangelische Kirche in Frieda (Leipziger Straße) gehört zum Kirchenkreis Eschwege.

Die heutige Kirche entstand nach dem Abriss der baufälligen Vorgängerkirche und wurde am 23. November 1862 geweiht.

Sehenswürdigkeiten

Zum historischen Ortskern gehören die Dorfkirche (mit sehenswertem Innenraum) und der Bereich rund um den Anger.

siehe auch

Weblinks


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