Freilichtkino

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Bis in das frühe zwanzigste Jahrhundert reichen die Anfänge der Kasseler Kinogeschichte.

Das Freilichtkino lag im bewirtschafteten Stadtgarten in der Wilhelmsstraße, wo heute das Zentrum-Parkhaus zu finden ist. Dort konnte man schon in den 30er-Jahren im großen Garten unter Bäumen an Holztischen sitzen und Filme anschauen. Hier wurde zum Beispiel auch 1930 „Der Greifer“ mit Hans Albers gezeigt. Im Inneren des Gebäudes, das 700 Besucher fasste, wurden oft Sportveranstaltungen, viele Boxkämpfe etwa, veranstaltet.

Das Kino im Stadtgarten war das einzige Freilichtkino Deutschlands, bei dem der Filmapparat hinter der Leinwand stand. Die Leinwand musste während des Films permanent mit Wasser nass gehalten werden, um ein Bild darauf zu projizieren.

Das Freilichtkino im Stadtpark war also so etwas wie der Vorläufer des Open-Air-Kinos im Hof des Dock 4. Speisen und Getränke zum Film waren dort obligatorisch.

siehe auch

Weblink

Chronik

Der Sammler Werner Baus arbeitet an einer kompletten Chronik der Kasseler Kinos. Wer zu diesem Thema etwas erzählen kann oder alte Dokumente hat, kann sich unter der Nummer 0 56 02/91 88 33 an ihn wenden.