Freienhagen

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Freienhagen ist ein Stadtteil von Waldeck am Edersee im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geschichte

Funde aus vorgeschichtlicher Zeit ("Hünenburg") weisen auf eine lange Siedlungsgeschichte hin.

Um das Jahr 1270 wurde die Kirche (mit Westturm) in Freienhagen, die der Jungfrau Maria und den Aposteln Petrus und Paulus geweiht war, erstmalig erwähnt.

Im 14. Jahrhundert bestand eine Stadt, die mit Mauer und Türmen befestigt war.

Von 1411 bis 1502 ist in Freienhagen eine Niederlassung des zur Kongregation der Augustiner-Eremiten gehörende Wilhelmiten-Orden nachweisbar. Das kleine Kloster bestand nur aus einem Prior und sechs Konventualen. Der Konvent verfügte über keine eigene Kirche und benutzte die Freienhagener Stadtpfarrkirche mit.

Kirche

Wesentliche Stilmerkmale der Freienhagener Kirche aus dem 13. Jahrhundert sind der gerade Chorabschluss, das fast gleichbreite wie lange Kirchenschiff mit je drei Jochen und die niedrigen und gedrungenen Raumverhältnisse.

Der Turm ist 30,08 Meter hoch und hat zwei Meter dicke Wände. Der Turmaufbau stammt aus dem 18. Jahrhundert, der Chor wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erneuert.

Die Kirche war lange Zeit Konventskirche des Wilhelmiten-Ordens und ist seit 1527 (der Reformation im Fürstentum Waldeck) die evangelische Stadtkirche.

Grundriss und Bauform lassen den Typus der westfälischen romanischen Hallenkirche erkennen.

Die Orgel ist ein Meisterstück des Freienhagener Orgelbauers Friedrich Martin und wurde 1858 aufgestellt.

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