Franz Rosenzweig

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Der jüdische Theologe Franz Rosenzweig wurde am 25. Dezember 1886 in Kassel geboren und besuchte hier auch das Friedrichsgymnasium. Er war der Sohn des Kasseler Fabrikanten und Stadtrats Georg Rosenzweig und dessen Ehefrau Adele, geb. Alsberg.

In Frankfurt am Main war der Historiker und Philosoph im Jahre 1920 einer der Mitbegründer und Lehrer des "Freien Jüdischen Lehrhauses". In Frankfurt starb er am 10. Dezember 1929.

Werdegang

Zusammen mit dem Religionsphilosophen Martin Buber begann er die Übersetzung der hebräischen Bibel.

Seit 1968 wird die Buber-Rosenzweig-Medaille zum Gedenken an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen.

Am 28. März 2004 wurde in Kassel die Internationale Rosenzweig-Gesellschaft gegründet. Sie fühlt sich dem religions-philosophischen Denken von Franz Rosenzweig verpflichtet.

Krankheit

Nach 1920 erkrankte Rosenzweig an der Muskelkrankheit Amyotrophische Lateralsklerose (ALS), die ihn nach und nach völlig lähmte. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems - Nervenzellen werden dabei zunehmend geschädigt und führen zur Lähmung des Körpers. Die Krankheit beginnt meistens zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr, nur selten sind jüngere Erwachsene betroffen.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Literatur

  • Juden in Kassel, 1808 – 1933, eine Dokumentation anlässlich des 100. Geburtstages von Franz Rosenzweig (Ausstellung des Kulturamtes der Stadt Kassel, 23. November 1986)