Frankenhain

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>> siehe auch: Frankenhain (Berkatal)


Frankenhain ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Schwalmstadt im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 290 Einwohnern. Im Ort gibt es vier Vereine.

Lage und Gemarkung

Die Gemarkung Frankenhain hat eine Größe von etwa 167 Hektar. An gleicher Stelle bestand ca. 1,5 km westlich seit 1297 der Ort "Franckenhayn", dieser war spätestens seit 1439 wüst gefallen. Frankenhain ist ein Straßendorf und liegt ca. 3 km westlich von Treysa am nordöstlichen Rand der Oberhessischen Schwelle auf einem Basaltrücken oberhalb des Schwalmtals.

Geschichte

Im Jahr 1701 wird auf Anweisung der landgräflichen Regierung in der Nähe der Wüstung Frankenhain eine Hugenottenkolonie angelegt, die nach dem vorher hier gelegenen Ort ebenfalls "Frankenhain" genannt wird. Die Kolonie dient zur Aufnahme eines Teils der 1699 nach Treysa gekommenen 123 Hugenottenfamilien aus der Dauphiné und dem Languedoc. 1723 umfasst die Siedlung 6 Einzel- und 6 Doppelhäuser mit 18 Besitzeinheiten, die von 67 Personen bewohnt werden.

Im Nordosten der Siedlung wird eine Kirche errichtet, die seit 1754 fertiggestellt ist. Am 24. August 1755 wird sie durch Inspektor Philipp de Rochemont feierlich eingeweiht. Bis zum Jahr 1826 wird hier Gottesdienst in französischer Sprache gehalten.

1928 wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Jesberg nach Frankenhain eingemeindet.

Seit dem 31. Dezember 1970 ist Frankenhain ein Stadtteil von Schwalmstadt.

Weblinks


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